Zum achten Mal Reiterberger

Xavi Forés (3C-Racing Team) nutzte seine erste Pole-Position in dieser Saison. Er fuhr vorweg, gefolgt von Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW), Lorenzo Lanzi (3C-Racing Team) und Bastien Mackels (Van Zon-Remeha-BMW).

Das Spitzenduo konnte sich rasch vom Feld absetzen. Mit etwa fünf Sekunden Abstand kam Lanzi, Mackels blieb dicht an ihm dran. Reiterberger hatte zunächst Mühe, an Forés dranzubleiben – die sechs Kilo Zusatzgewicht machten sich offensichtlich bemerkbar. Doch mit jeder Runde wurde der Tank leerer und die BMW schneller. In der siebten Runde schmolz der Vorsprung auf 0,067 Sekunden und Reiterberger schnappte sich prompt die Führung. Die währte allerdings nur bis zur nächsten Kurve, in der Forés wieder innen durchschlüpfte.

Dahinter attackierte Mackels Lanzi wiederholt, kam aber nicht am Italiener vorbei. Man merkte Mackels seinen großen Willen an, endlich den ersten Podiumsplatz zu erreichen. In der letzten Runde stach Mackels seinem Kontrahenten in der vorletzten Kurve innen rein und stürzte. Lanzi überstand den Touch und fuhr davon.

Vorne befand sich Reiterberger über viele Runden in Lauerstellung. Bis zur vorletzten Runde wartete er ab, ehe er letztendlich an Forés vorbeiging und mit 1.285 Sekunden Vorsprung ins Ziel fuhr.

„Wir haben ein schönes Spielchen gemacht“, sagte Reiterberger. „Im Training war Forés schneller und wir haben sogar nach dem Warm-up heute noch eine Änderung gemacht, damit ich attackieren kann. Das hat geklappt und auch mein Gefühl wurde von Runde zu Runde besser. Während er unter Druck stand, konnte ich am Ende meine Taktik ausspielen und ihn überholen.“

 

Die kompletten Ergebnisse findet ihr HIER.

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