WM-Kaliber gibt das Tempo vor

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Mit dem Italiener Fabio Massei mischte im Training ein Superstock 1000-Fahrer in den Top Ten der SUPERBIKE*IDM mit. Der Gast aus Rom schaffte auf einer Ducati Panigale 1199 R als Einziger seiner Klasse den Einzug in die Superpole.

Dort eroberte er in den obligatorischen zehn Minuten-Frist den siebten Startplatz für die beiden Rennen am morgigen Sonntag. Das heißt: Er steht in der dritten Startreihe und war in der Superpole-Entscheidung noch schneller als die Superbiker Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) und Kervin Bos (Liquidrubber Winteb Racing Team, Honda). Wer ist Massei? Anwort: Ein Fahrer, der normalerweise im FIM Superstock-1000-Cup im Rahmen der Superbike-WM antritt. Als Gaststarter fährt Massei außer der Wertung, erhält also keine Punkte.

Dominik Vincon (BMW Stilgenbauer), Lucy Glöckner (Wilbers BWM Racing Team) sowie Marco Nekvasil (Interwetten Racing by Fritze Tuning) waren die schnellsten Drei von den permanenten Superstock 1000-Treibern. Nekvasil, Führender in der Gesamtwertung, kam nicht richtig in die Gänge und war über Startplatz 16 im gemeinsam mit den Superbikes startenden, aber getrennt gewerteten Feld nicht sonderlich erfreut.

Marco Nekvasil: „Ich habe noch ein Problem mit den Reifen. Wir haben in alle Richtungen geschraubt, damit ich mehr Grip auf den Boden bekomme, aber die richtige Lösung haben wir bisher nicht gefunden. Bis morgen sollten wir das jedoch in den Griff bekommen.“

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