Verfolger im Aufwind

Der Hungaroring ist neu im Programm der SUPERBIKE*IDM und somit auch Neuland für die Piloten. Auf dem ungarischen Grand-Prix-Kurs starten die Superbike-Fahrer daher unter denselben Voraussetzungen – mit einer Ausnahme: Markus Reiterberger muss für die nächsten zwei Rennwochenenden weitere zwei Kilo Zusatzgewicht aufladen. Denn die nächste Stufe der „Balance of Performance“-Regel steht an. Schon bei den vergangenen zwei Veranstaltungen hatte der 21-jährige Pilot vom Team Van Zon-Remeha-BMW vier Kilo Handicap an Bord seiner BMW und konnte dennoch drei Siege aus vier Rennen auf seinem Konto verbuchen.

Auch wenn bislang kaum jemand an Markus Reiterberger vorbeikam – die Konkurrenz rückt definitiv immer näher. Der aktuelle Champion Xavi Forés vom 3C-Racing Team und sein Teamkollege Lorenzo Lanzi sind bereit, aufs Ganze zu gehen. Mit zweiten und dritten Plätzen geben sich die beiden Ducati-Piloten nicht mehr zufrieden.

Auch der Australier Damian Cudlin vom Team Yamaha MGM ist alles andere als glücklich über seine bisherigen Ergebnisse, er will endlich aufs Podium. Cudlins Teamkollege Max Neukirchner muss auf seinen Start am Hungaroring verzichten. Der 32-Jährige brach sich bei einem Sturz auf dem Nürburgring den Oberschenkelhals. Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist noch nicht absehbar.

Reiterberger hat indes einen Rivalen in den eigenen Reihen zurückbekommen: Bastien Mackels kehrte auf dem Nürburgring nach längerer Verletzungspause ins Renngeschehen zurück und mischte gleich kräftig vorne mit. Für ihn war im zweiten Rennen Platz vier drin. Unterwegs mit der gleichen Maschine wie Reiterberger, hat Mackels auf dem Hungaroring eine reelle Chance auf seinen ersten Podiumsplatz und vielleicht sogar noch mehr.

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