Vector-24-7 GP testet in Südfrankreich

260 vector

Vom 11. bis 17. März absolvierte das Vector-24-7GP-Team in Südfrankreich den ersten Test mit dem komplett neu formierten Team. Neben den drei Fahrer Thomas Helldobler, Konstantyn Pisarev und Evgeniy Sokolovkiy war erstmal auch die gesamte Crew der Mechaniker um Cheftechniker Michael Ferger zusammengekommen.

Im südfranzösischen Nogaro standen in den ersten beiden Tagen das Einfahren der Motoren sowie ein erster Test aller Motorradkomponenten auf dem Programm. „Wichtig ist, dass wir in diesen Tagen die Motoren gezielt einfahren und somit die Grundlage für eine erfolgreiche Saison in der IDM Supersport legen“, so Michael Ferger.

Der Geschäftsführer des Teams, Andrey Gavrilov, zeigte sich nach den ersten Tagen zufrieden: „Wir haben zum einen hoffnungsvolle und schnelle Fahrer mit viel Potenzial und zum anderen scheinen die beteiligten Personen im Team hervorragend miteinander arbeiten zu können.“

Nach zwei problemlosen Tagen in Nogaro bei perfekten äußeren Bedingungen stand am Mittwoch der Umzug auf die nahegelegene Strecke von Pau-Arnos an. Hier stand die Arbeit am Fahrwerk zumindest aus technischer Sicht im Vordergrund. Für die Fahrer ging es dagegen auch darum, Kilometer auf ihrer Yamaha R6 zu sammeln. „Der Umstieg von der KTM mit wesentlich mehr Leistung auf die Supersportmaschine ist mir beim Test in Spanien noch schwer gefallen. Hier in Frankreich merke ich mit jeder gefahrenen Runde, dass ich besser damit zu Recht komme und meine Fahrweise Schritt für Schritt umstellen kann“, so Thomas Helldobler, der im letzten Jahr auf einer KTM RC8 unterwegs war.

Konstantyn Pisarev war dagegen speziell in den ersten Tagen nicht zufrieden. „Das Fahren mit Zwischengas beim Anbremsen und Runterschalten ist mir sehr schwer gefallen. Das war eine enorme Umstellung und dadurch war ich hin und wieder in den falschen Gängen unterwegs. Aber es ist wichtig, dass wir hier die Zeit hatten daran zu arbeiten und nun, nach Abschluss der Tests, glaube ich, dass ich da auf jeden Fall Fortschritte gemacht habe“, so Kostya.

Der dritte Fahrer, Evgeniy Sokolovskiy, konnte ebenfalls Runde um Runde Fortschritte machen und war von der Testwoche begeistert: „Das neu zusammengestellte Team ist toll. Jeder bringt sich ein und arbeitet konzentriert und zielgerichtet. Für mich waren die Strecken ganz neu aber ich hatte jede Menge Spaß und kam gut zurecht. Wir wissen woran wir arbeiten müssen und werden das bis zum nächsten Test hinbekommen.“ Kleiner Wermutstropfen war der heftige Abflug am letzten Tag, bei dem Evgeniy glücklicherweise ohne jeden Kratzer blieb, das Motorrad jedoch arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Das zeigt, mit welchem Ehrgeiz alle hier am Werk waren und zum Glück ist nichts weiter passiert“, sagte Andrey Gavrilov mit einem Lächeln.

Der nächste Test des Teams ist für das Osterwochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz bei den offiziellen IDM-Tests geplant, sowie in Oschersleben, ehe es vom 20. bis 22. April erstmals um Punkte in der IDM Supersport geht.

Related posts