Supersport-Pilot Kevin Wahr ist nicht mehr aufzuhalten

news-2013-10-13-SSP

Im heutigen ersten und zugleich vorletzten Rennen der Saison in der Supersport 600-Klasse ist Kevin Wahr (Yamaha) der Titel des deutschen Meisters nicht mehr zu nehmen. Schon nach der ersten Runde setzte er sich, von Startplatz drei gestartet, an die Spitze des Feldes und baute seinen Abstand kontinuierlich aus.

Tabellenzweiter und ab heute Vizemeister wurde der Schweizer Roman Stamm (Kawasaki), der sich nach einem schlechten Start bis weit nach vorne kämpfen musste. Mit einem Zeitrückstand von eineinhalb Sekunden zu Kevin Wahr kam er als Zweiter über die Zielgerade.

Nach einem verpatzten Qualifikationstraining am gestrigen Samstag holte heute Yamaha-Pilot Luca Grünwald alles aus sich heraus. Von Startposition 14 fuhr er in Runde elf an Gaststarter Lucas Mahias (ebenfalls Yamaha) und an Markenkollege Stefan Kerschbaumer vorbei und platzierte sich auf dem dritten und letzten Platz des Podiums.

Für Leon Bovee (Yamaha) war das Rennen vorzeitig auf Grund eines scheinbar technischen Problems vorzeitig in Runde sieben zu Ende.

Kevin Wahr: „Was soll ich sagen?! Man freut sich. Das ist die beste Belohnung für uns. Das Team arbeitet das ganze Jahr darauf und deshalb wollten wir auch gewinnen. Das ist der größte Titel den ich habe. Deutscher Meister, das heißt schon was!“

Roman Stamm: „Zweiter zu sein bedeutet immer eine Niederlage. Beim Start habe ich irgendetwas falsch gemacht, ich weiß nur noch nicht genau was. Dadurch bin ich etwas zurückgefallen. Bis ich meinen Rhythmus fahren konnte, war Kevin schon weg. Er ist ein verdienter Sieger. Wir müssen in jedem Fall was aufholen.“

Luca Grünwald: „Es war ein super Rennen. Leider musste ich von weit hinten losfahren und dadurch viele vor mir überholen. Rechts und links von der Ideallinie war es noch etwas nass, so dass die Verhältnisse nicht optimal waren. Nach dem gestrigen verpatzten Tag bin ich super glücklich. Meine Mechaniker haben das gut hinbekommen.“

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