Stamm gewinnt letztes Saisonrennen

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Versöhnlicher Abschluss und Urlaub in Sicht: Vizemeister Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) feierte noch einen Sieg.

Gastfahrer Lukas Trautmann (Freudenberg Racing), Gewinner des Yamaha R6-Dunlop-Cups, kehrte vor Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) und Lukas Pesek(Suzuki Stoneline-Mayer) als Erster aus Runde eins zurück. Im nächsten Umlauf führte Stamm die Meute an. Der 37-jährige Schweizer war am Samstag nach einem technischen Defekt an der Kühlung der Kawasaki Vizemeister geworden. Endgültig geschlagen geben wollte er sich wegen eines kaputt gegangenen Pfennigartikels aber nicht. Stamm fuhr den letzten Supersport 600-Sieg in der SUPERBIKE*IDM-Saison 2014 ein.

Der schon fest stehende Meister Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox Racing) arbeitete sich von der fünften Position an Stamm heran, wagte noch einen Angriff in der letzten Runde, war aber zu spät auf der Bremse und baute eine zusätzliche Kurve ein. Resultat im Ziel: zweiter Platz.

Im Dauerstress war Lukas Trautmann (Freudenberg Racing), der morgens den Yamaha R6-Dunlop-Cup gewonnen hatte. Der Österreicher absolvierte wie schon am Samstag einen Gaststart in der Supersport 600-Klasse und kam diesmal sogar aufs Podium fuhr. Lukas Pesek (Suzuki Stoneline-Mayer), im Samstags-Lauf Dritter geworden, stürzte in der neunten Runde.

Roman Stamm: „Ich freue mich über den Sieg, aber logischerweise war der eigentliche Plan anders. Wir wollten den Titel holen. Insgesamt war es aber eine tolle Saison, ich war mit Marvin Fritz immer eng zusammen und es war ein starkes Duell bis zuletzt. Bevor ich überlege, was ich nächstes Jahr mache, gehe ich erst einmal in den Urlaub.“

Marvin Fritz: „Ich habe zuerst geschaut, was Stamm, Pesek und Trautmann vor mir machen, dann habe ich angegriffen. Zuviel Risiko wollte ich nicht eingehen, denn ich hatte am Motorrad schon eine neue Verkleidung dran für die Bilder, die heute noch von den Fotografen gemacht werden.„

Lukas Trautmann: „Das Rennen war nicht ganz so heftig wie gestern, denn heute musste ich nicht ganz so viele Kilometer zurück legen. Am Samstag kamen ja noch die ganzen Trainings dazu.“

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