Spanier Forés wie vom anderen Stern

Podium Rennen 2

Er knackte im zweiten Rennen seinen eigenen neuen Rundenrekord, den er schon im ersten Lauf aufgestellt hatte: Doppelsieger Xavi Forés (3C-Racing Team) ist in der SUPERBIKE*IDM das Maß der Dinge.

Forés erarbeitete sich in beiden Rennen schon in der ersten Runde einen Vorsprung von knapp einer Sekunde und unterbot seine zuvor aufgestellten Zeiten ständig. Der Spanier schraubte den Streckenrekord in der Superbike-Klasse in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben auf 1:25,303 min herunter. Er lieferte eine One-Man-Show ab, der im ersten Rennen mit einigem Abstand Markus Reiterberger (Van Zon-Remaha-BMW) und Forés Teamkollege Max Neukirchner auf der Ducati Panigale folgten. Reiterberger machte sich auf der Strecke breit vor dem Sachsen und schlug ihm jedesmal die Tür zu, wenn Neukirchner zum Überholen ansetzte. In der elften Runde gelang dem Stollberger dann aber doch das entscheidende Manöver und er zog am Bayern vorbei. In der 13. Runde wurde das Rennen mit der roten Flagge beendet. Gastfahrer Arie Vos aus den Niederlanden war gestürzt, sein Motorrad lag mitten auf der Strecke. Das bedeutete: Nach 12 Runden wurde Forés zum Sieger gekürt, Neukirchner als Zweiter und Reiterberger als Dritter gefeiert.

Im zweiten Lauf schien sich ein Dejavues abzuspielen, allerdings in geänderter Reihenfolge. Forés machte sich wieder wie ein Blitz aus dem Staub. Diesmal hing jedoch Reiterberger hinter Neukirchner fest, was sich bis zur 16. Runde nicht änderte. Dann war Reiterberger vorbei und er gab den zweiten Rang bis ins Ziel nicht mehr ab.

Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland) stellte seine Ausdauerqualitäten zweimal als Vierter unter Beweis, wobei er zuerst einige Gegner besiegen musste, zu denen Damian Cudlin (Kawasaki Weber Diener Racing Team) gehörte. Michael Ranseder (Holzhauer Racing Promotion) war nach dem Ritt auf der Fireblade-Honda mit den Plätzen fünf und sechs annähernd zufrieden. Nach der totalen Nullrunde in Zolder vor drei Wochen wirkte der Erfolg wie ein Befreiungsschlag.

Xavi Forés: „Das war ein perfektes Wochenende für mich und ich musste hart arbeiten, ehe ich das richtige Setup gefunden hatte. Ich bin richtig glücklich und auch dankbar für die Elektronik, die uns zur Verfügung steht, die Reifen, über das Team.
Max Neukirchner: „Ich konnte im zweiten Lauf die Linie nicht so halten wie ich wollte. Das Vorderrad war sehr unruhig und als einen Rutscher hatte, flog Reiterberger vorbei.“

Markus Reiterberger: „Als ich im zweiten Lauf hinter Max fuhr, dachte ich irgendwann, dass ich nicht mehr an ihm vorbeikomme, denn immer mehr überrundete Fahrer kamen ins Spiel. Es war schon heftig, aber letztlich hat es ja doch noch geklappt. Nun freue ich mich schon auf die Rennen am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring. Das ist MEIN Kurs – und eine BMW-Rennstrecke…“

 

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