Smrz mit großem Rennen in Oschersleben

Smrz Muggas-260

Matej Smrz war am Sonntag in Oschersleben der Mann des Tages. Der Yamaha-Pilot sicherte sich im ersten Lauf der IDM SUPERBIKE zunächst souverän den Sieg, im Nachmittagsrennen zeigte er eine Aufholjagd, die sich gewaschen hatte. Nach einem Gerangel in der ersten Runde hatte Smrz den Notausgang der Tripple-Links nehmen und sich als 20. wieder einreihen müssen. Doch dann gab er der R1 die Sporen.

Im ersten Rennen konnte Smrz souverän gewinnen – wie schon beim Auftakt in der Lausitz. Trotzdem sei es etwas schwieriger gewesen. „Die Streckenbedingungen waren wirklich kalt. Wir hatten ein paar Probleme mit den Reifen, aber das ging allen so“, sagte der Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy Pilot nach Lauf 1 in der Börde. „Ich hatte einen guten Start und bin in der ersten Runde in Führung gegangen, was für das Rennen sehr wichtig war. Ich wollte bis zum Ende des Rennens einen gleich guten Job machen. Ich denke, sechs/sieben Runden vor Schluss war ich mir dann sicher, dass ich die Position ins Ziel bringen kann. Ich möchte auch meinem Team danken, denn das Motorrad war wirklich brillant. Die Reifen haben auch gut funktioniert. Das Team hat mir die Power gegeben heute zu gewinnen, danke dafür!“

Im zweiten Lauf gab es dann die Aufholjagd. Als Siebter ging Smrz in die letzte Runde und deklassierte seine hochkarätige Konkurrenz, darunter zwei ehemalige Weltmeister. Auf den letzten Metern überholte er fünf Piloten – Karl Muggeridge schlug er im Sprint zu Ziellinie um gerade mal eine Reifenbreite und um 0,005 Sekunden.

„Mein Start war eigentlich gar nicht so schlecht, aber auch nicht so gut wie im ersten Rennen“, so Smrz nach dem Zieleinlauf. „Ich weiß nicht, was genau passiert ist, aber in der Tripple-Links war jemand etwas zu weit gegangen und ich musste auch weit gehen. Dadurch bin ich von der Linie abgekommen, musste aufmachen und durch die Wiese fahren, denn sonst wäre ich gestürzt.“

„Dann bin ich zurück gekommen und ich war wirklich sauer, denn ich dachte, dass das Rennen komplett verloren sei“, schilderte er weiter. „Die ersten Fahrer waren weg. Dann habe ich zu mir gesagt: Es ist notwendig, dass ich so viele Punkte für die Meisterschaft wie möglich hole. Ich habe dann ein paar wirklich gute Runden gedreht. Ich habe mich wohl gefühlt, alles war einfach perfekt. Der zweite Platz ist jetzt einfach geil.“

In der Gesamtwertung konnte Smrz damit den zweiten Platz übernehmen und bis auf zwei Punkte auf Leader Jörg Teuchert aufschließen.

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