Sieg im ersten Rennen spült Kerschbaumer nach vorn

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Im ersten Supersport 600-Rennen ging es hoch her. Nach einem Rennabbruch und Neustart wurden die beiden absolvierten Sessionen zusammengerechnet. Stefan Kerschbaumer (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) war der klare Sieger. Der Yamaha-Fahrer aus Österreich holte damit in der Gesamtwertung auf. 

Nach dem für Kerschbaumer mit den Plätzen vier und fünf misslungenen Saisonauftakt in der Lausitz ist nun die Wende eingekehrt. In Zolder kehrte der 24-jährige zu alter Form zurück. Von der Pole Positionen aus fuhr der Yamaha-Pilot der Konkurrenz davon. Der erste Teil des Rennens war nach drei Runden zu Ende, als drei Fahrer stürzten und eine Ölspur die Strecke verschmutzte.

Aber auch nach dem Re-Start blieb Kerschbaumer unangefochten an der Spitze und er fuhr auch die schnellste Rennrunde. Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox Racing), der Doppelsieger vom Lausitzring, klebte zwar an seinem Hinterrad, riskierte aber nichts. Dritter wurde Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance), der ein einsames Rennen absolvierte. Sieben Sekunden vor und fünf Sekunden hinter ihm war kein anderer Fahrer auf der Strecke.

Stefan Kerschbaumer: „In meinem Fall war der Rennabbruch sogar nicht schlecht, sonst hätte ich 15 Runden vorneweg fahren müssen. So waren es nur elf. Marvin Fritz habe ich die ganze Zeit hinter mir gespürt, trotzdem war ich mir sicher, dass ich gewinnen würde.“

Marvin Fritz: „Hätte ich gewinnen wollen, hätte ich im zweiten Anlauf anderthalb Sekunden vor Stefan ins Ziel kommen müssen. Sein Vorsprung aus dem ersten Abschnitt war einfach zu groß. Ich bin deshalb lieber auf Nummer Sicher gegangen. Mit dem zweiten Platz kann ich ganz gut leben, denn selbst mit ihm habe ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut. Für mich war wichtig, dass Roman Stamm hinter mir bleibt.“

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