Sechster Saisonsieg für Spitzenreiter Xavi Forés

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Gegen die Ducati-Fahrer des 3C-Racing Teams war in Assen kein Kraut gewachsen und Xavi Forés baute als Sieger des Superbike-Rennens seine Führung in der Gesamtwertung der Top-Klasse aus.

Nach einem Fehler von Titelverteidiger Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) war der Weg frei für ein komplettes Ducati-Podium. Reiti hatte sich rundenlang ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Max Neukirchner (3C-Racing Team) um den zweiten Platz geliefert, aber in der vorletzten kam der Bayer zu weit nach außen. Der Schlenker kostete ihn vier Zehntel. Auf der verbleibenden Renndistanz war der Fehler nicht mehr auszumerzen.  Stattdessen zog auch noch Lorenzo Lanzi an Reiterberger vorbei.

Nach den ersten vier Fahrern kam wie immer eine Weile nichts, was die Action im Hauptfeld aber nicht uninteressanter machte, denn dort ging es richtig rund. Michael Ranseder (Honda Holzhauer Racing Promotion) stürzte, versuchte weiterzufahren, musste nach zwei Runden aber doch endgültig aufgeben. Kawasaki-Aushängeschild Damian Cudlin (Weber-Diener Racing Team) fuhr mit Reifenproblemen entnervt an die Box. Und Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland) duellierte sich mit Erwan Nigon (HPC-Power Suzuki Racing).

Das angesetzte zweite Rennen des Tages fiel dem Wetter zum Opfer. Über dem Circuit van Drenthe schüttete es m späten Nachmittag wie aus Eimern. Aus Sicherheitsgründen durfte niemand mehr auf die Strecke.

Max Neukirchner: „Schade, ich hatte mir einen Kampf um den Sieg ausgerechnet. Am Start hat Lorenzo Lanzi aber so in meine Linie reingefahren, dass er mein Vorderrad touchiert hat. Ich musste das Gas zurücknehmen und praktisch von vorne beginnen. Ich bin mir sicher, dass ich sonst hundertprozentig mit Xavi Forés hätte mithalten können.“

Markus Reiterberger: „Obwohl es für mich keinen Podestplatz gab, war es ein geiles Rennen. Mit Max hatte ich einen super Kampf um den zweiten Platz. Wir haben uns gegenseitig mehrmals überholt.  Ich hätte im zweiten Lauf gerne noch ein paar andere Manöver probiert. Ich denke, dass ich Max besiegt hätte. Er war nur in einem einzigen Streckenteil schneller als ich. Xavi Forés war außen vor, aber die anderen beiden Ducati-Fahrer hätte ich kriegen können.“

 

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