Schleizer Dreieck: Das Supersport-Quintett hat viel vor

supersport_quintett Klettwitz, 10.07.2014

Am Freitag den 18. Juli geht es auf dem Schleizer Dreieck mit dem freien Training der Supersport-Klasse los. Die SUPERBIKE*IDM reist zu ihrem fünften Rennwochenende der Saison nach Thüringen und startet damit in die zweite Hälfte der Saison 2014. An der Spitze der Supersport-Klasse ist in Sachen Titel nach den ersten vier Rennen noch alles offen.

Yamaha-Pilot Marvin Fritz führt die Gesamtwertung vor dem fünften Wochenende mit 176 Punkten an. Sein schärfster Konkurrent im Kampf um die Meisterkrone ist und bleibt der Kawasaki-Pilot Roman Stamm, der nach seinem Doppelsieg vom Nürburgring bis auf fünf Zähler an den Führenden herangekommen ist. Nicht mehr ganz in Schlagdistanz ist mit 119 Punkten, 57 weniger als Fritz, der Österreicher Stefan Kerschbaumer. Ihm auf den Fersen ist der ehemalige Supersport-Meister und Suzuki-Umsteiger Tatu Lauslehto. Die einzige Frau im Feld ist wie immer Suzuki-Pilotin Sarah Heide, die derzeit noch auf Platz 10 der Tabelle unterwegs ist.

Für SUPERBIKE*IDM verraten die fünf Supersport-Fahrer, wie es ihnen auf dem Schleizer Dreieck gefällt und was sie vorhaben.

Marvin Fritz (Team Bayer Bikerbox Racing, Yamaha): Also Schleiz liegt mir sehr. Für mich ist Schleiz die schönste Strecke im Kalender der Meisterschaft. Die Strecke ist einfach nur geil, weil sie sehr schnell ist und es eine richtige Fahrerstrecke ist. Man braucht viel Mut und man muss ein gutes Gefühl für die Strecke haben. Ich war in Schleiz eigentlich immer auf dem Podest. Und das ist auch diesmal mein Ziel. Mit der 600er war ich noch nie in Schleiz, aber das soll nicht das Problem sein.

Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance): Schleiz gefällt mir echt ganz gut. Nicht nur das Festzelt auf dem Buchhübel. Die Strecke ist ähnlich wie unsere Strassen in der Schweiz…Bergauf Bergab…ich will gleichviel Punkte holen wie am Nürburgring. Die zweite Saisonhälfte wird in Schleiz eingeläutet und die sieht hoffentlich grüner aus als die erste. Ist ja nicht so, dass wir nicht zufrieden sind mit dem Verlauf bis jetzt, aber es könnte halt ein klein wenig besser sein. Für das alles arbeitet mein Team um Roman Raschle und mein langjähriger Mechaniker Stefan Fleck sehr hart. Ich probiere immer mein Bestes zu geben und so denke ich, werden wir gute Chancen haben, unser Ziel zu erreichen.

Stefan Kerschbaumer (Langenscheidt Racing by Fastbike Service, Yamaha): Das Schleizer Dreieck ist eine sehr interessante und die wahrscheinlich physisch anspruchsvollste Strecke im Kalender. Teilweise sicher nicht ganz ungefährlich und auch nicht gerade meine Lieblingsstrecke. Mit den vielen Events drum herum und der tollen Zuschauerkulisse aber auf jeden Fall ein großes Highlight jedes Jahr, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Tatu Lauslehto (Suzuki Stoneline-Mayer): Ich mag die Strecke in Schleiz gerne. Es ist da einfach ein wenig anders als auf anderen Strecken. Allerdings gibt es schon einige Ecken, die gefährlich sind. Die Qualität des Asphalts ist gut und meistens haben wir dort schönes Wetter.

Sarah Heide (Team Suzuki-Laux): Schleiz ist eine sehr spezielle Naturrennstrecke für die Fahrer und sehr gut für die Fans, weil man sehr nah an die Rennstrecke kommt und immer eine super Stimmung ist. Für mich ist es die anspruchsvollste Rennstrecke im Kalender. Auf der ich immer besser in Schwung komme. Durch das ständige auf und ab muss man topfit sein. Sowohl körperlich als auch geistig. Für mich der optimale Fitnesstest und eine Top-Herausforderung.

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