Reiterbergers Ehrensieg

Markus Reiterberger setzte sich am Samstag in der Superpole durch und durfte so vom besten Startplatz ins Rennen gehen.

Den Start gewann dann jedoch Dauerrivale Xavi Forés, der sich an die Spitze setzte. Sein Teamkollege Lorenzo Lanzi konnte aufgrund seines Sturzes im Qualifying, von dem er eine Gehirnerschütterung davongetragen hatte, nicht im Renngeschehen mitmischen und fieberte nun von der Box aus mit Forés mit.

Das Spitzentrio vervollständigte Max Neukirchner, gefolgt von Teamkollege Damian Cudlin. Für den Australier war das Rennen allerdings in der dritten Runde nach einem Sturz gelaufen.

Wenig später übernahm Reiterberger wieder die Führung. Forés wollte unbedingt zurück an die Spitze und witterte in der zehnten Runde eine minimale Chance, in der Sachskurse an Reiterberger vorbeizugehen. Das Manöver misslang allerdings gründlich. Wenn zwei sich streiten, freut sich Max Neukirchner. Der Sachse lag auf der Lauer und schlüpfte innen durch – eine tolle Show für vor das volle Haus im Motodrom. Neukirchner gab ein großes Comeback nach seiner langen Verletzungspause und war nun auf Siegeskurs.

Doch nur kurz. Reiterberger ging vier Runden später wieder vorbei und auch Forés kämpfte sich die zweite Position wieder zurück. Reiterberger siegte vor Forés und Neukirchner.

Related posts