Reiterberger siegt souverän im ersten Lauf

Max Neukirchner (Team Yamaha MGM, Yamaha R1 M) nutzte die Pole-Position und erwischte einen guten Start. Doch gleich in der ersten Kurve verbremste sich der 32-Jährige. Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW, BMW S 1000 RR) zog an ihm vorbei und setzte sich an die Spitze. Neukirchners Teamkollege Damian Cudlin schlüpfte ebenfalls mit durch.

Probleme beim Start hatte der Vorjahres-Champion Xavi Forés (3C-Racing Team, Ducati 1199 Panigale R). Er verlor gleich zu Beginn mehrere Positionen, konnte sich im Verlauf des Rennens aber wieder an die Spitze herankämpfen. In Runde drei überholte Neukirchner Cudlin und machte fortan an Position zwei Jagd auf Reiterberger. Cudlin stürzte in Runde vier, woraufhin Forés, der mittlerweile den Anschluss an die vorderen Plätze zurückerobert hatte, auf den dritten Rang vorrückte.

Reiterberger setzte sich von seinen Verfolgern ab und fuhr knapp sieben Sekunden vor Neukirchner über die Ziellinie. „Ich bin beim Start super weggekommen und hatte einen guten Rennspeed. Das Wetter und die Strecke waren optimal, besser geht’s nicht“, sagte Reiterberger. „Das einzige Problem war, dass es so viele Mücken gab und ich am Schluss fast nichts mehr gesehen habe. Aber das Rennen war einfach klasse und hat richtig Spaß gemacht.“

Neukirchner zeigte sich nach dem Rennen zufrieden, weiß aber, dass es mit seiner neuen Yamaha noch einiges zu tun gibt. „Reiterberger fährt zu gute Rundenzeiten. Wenn ich mich da nicht in den Windschatten hänge, komme ich nicht mehr mit. Ich habe während des Rennens das Gefühl fürs Vorderrad verloren, daran müssen wir arbeiten. Aber ansonsten komme ich super zurecht. Mein Team stellt das Motorrad perfekt auf mich ein.“

Auf dem dritten Platz landete Xavi Forés vor seinem Teamkollegen Lorenzo Lanzi. „Es ist heute schon besser gelaufen. Wir brauchten dieses Rennen, um zu wissen, wo wir stehen. Ich bin zufrieden mit dem Podiumsplatz, aber wir wollen uns natürlich weiter steigern“, sagte Forés.

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