Reiterberger baut Führung weiter aus

Mit Startposition zwei und dem Sieg vom Vortag im Rücken hatte Max Neukirchner wohl die besten Voraussetzungen für das Superbike-Rennen am Sonntag. Polesetter Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) war etwas verunsichert. Während sein Motorrad in den letzten Rennen perfekt auf ihn eingestellt war, gab es dieses Wochenende noch Abstimmungsprobleme.
Den besten Start in das Rennen legten die Ducati-Piloten Xavi Forés und Lorenzo Lanzi vom 3C-Racing Team hin. „Die sind davongeschossen wie V1 und V2“, sagte Neukirchner (Team Yamaha MGM) später beeindruckt. Champion Forés führte das Feld in die erste Kurve, gefolgt von Reiterberger, Neukirchner und Lanzi. Drei Runden behielt der Spanier die Führung, ehe Reiterberger nach mehrmaligem Attackieren an ihm vorbeizog. Als Forés sich in Runde sieben verbremste, ging auch Neukirchner vorbei. Dahinter lieferten sich Neukirchners Teamkollege Damian Cudlin und Lanzi einen Zweikampf. Neukirchner gab Gas und kam zeitweise dicht an Reiterberger ran. In Runde 16 ging Lanzi wieder an Cudlin vorbei, der konnte die Pace des Italieners nicht mitgehen.
Reiterberger gab alles, fuhr den Sieg nach Hause und war danach sichtlich erleichtert. „Forés war in den ersten drei Runden eine harte Nuss. Ich bin froh, dass ich dann an ihm vorbeikam. Wir haben das ganze Wochenende über etwas am Motorrad verändert, heute hat es gepasst. Die vier Kilo Handicap machen sich doch mehr bemerkbar als erwartet. Aber ich hoffe, dass es noch mehr werden“, sagte Reiterberger, der nach der kommenden Veranstaltung am  Nürburgring unter Umständen zwei weitere Kilo Handicap aufladen muss, falls er weiterhin vorneweg fährt. Im Gesamtranking führt Reiterberger mit 145 Punkten vor Neukirchner (101 Punkte) und Xavi Forés (100 Punkte).

 

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