Red Bull Ring beflügelt Stefan Kerschbaumer zum Doppelsieg

news 2013-06-23 Kerschbaumer SSP

Spannender und abwechslungsreicher hätte das heutige Rennen der Supersportler am Red Bull Ring in Österreich nicht sein können. Dominierte bei der Startaufstellung noch Kawasaki die erste Startreihe, konnte Yamaha-Pilot und Lokalmatador Stefan Kerschbaumer in der letzten Runde seinen Doppelsieg komplett machen.

Von Startposition zehn gestartet, erkämpfte sich Markenkollege Pepijn Bijsterbosch mit Platz zwei den ersten Podiumsplatz in seiner SUPERBIKE*IDM-Karriere. Zwanzig Punkte kann er nun zu seiner Gesamtwertung hinzuzählen.

Kevin Wahr machte recht schnell klar, dass er nichts anbrennen lässt und mischte bereits ab der zweiten Runde ganz vorne mit. Nach mehreren Positionswechseln war am Ende klar, dass ihm der letzte Platz auf dem Podium nicht mehr zu nehmen war. Platz drei für den Yamaha-Piloten des Teams RS Wahr ERC aus Deutschland.

Gesamtführender Roman Stamm (Kawasaki) kam diesmal nicht in die Nähe des Podestes. Er fuhr als Fünfter über die Zielgerade. Teamkollege Daniel Sutter, der sich keine zwei Stunden zuvor den Sieg im ersten Rennen der Superstock 1000-Klasse holte, führte das Feld der Supersportler in den ersten Runden ganz vorne an. Seinen Platz konnte er auf Grund der Doppelbelastung nicht lange halten und rutschte auf Rang sechs zurück.

Stefan Kerschbaumer: „Zum zweiten Mal hier auf dem Podest, das ist der absolute Wahnsinn! Ich habe heute viel kämpfen müssen. An allen Seiten sind sie an mir vorbei geschossen und ich wurde immer wieder duelliert. Ich bin extrem motiviert in das Rennen gestartet und habe mich bis ganz nach vorne durchgekämpft.“

Pepijn Bijsterbosch: „Heute habe ich wirklich alles gegeben. Stefan war dann doch in der letzten Runde ein klein wenig schneller als ich. Das ist das erste Mal in dieser Serie, dass ich auf dem Podest stehe. Darüber bin ich sehr glücklich und möchte meinem Team dafür danken!“

Kevin Wahr: „Gestern war das mit der letzten Runde halt schade. Heute war es ein echtes Rennen mit echten Kämpfen. In der letzten Runde ging es heiß her und obwohl ich zwischenzeitlich auch einmal Fünfter war, stehe ich nun auf dem Podest.“

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