Preisreduzierung – Nenngeld wird günstiger

Wenn die Piloten der Klassen Superstock 600, vormals Supersport 600, und SuperNaked ihre Anmeldeformulare für die Saison 2016 in den Händen halten, dürfen sich Teams und Fahrer über eine Reduzierung bei den Nenngeldern freuen. Bei der 600er-Abteilung geht das Nenngeld um 50 Euro runter, für die Fahrer der SuperNaked-Klasse sogar um satte 150 Euro pro Wochenende.

Lob gab es dafür von Kjel Karthin, der auf seiner Suzuki GSR750 im vergangenen Jahr die erstmals ausgeschriebene Klasse dominierte und das Jahr als Gesamtsieger beendete. «Das ist absolut ein Schritt in die richtige Richtung», freut sich Karthin, der auch in der kommenden Saison wieder in einer der SUPERBIKE*IDM-Klassen dabei sein wird. «Die Preisreduzierung ist ein positives Zeichen an die Fahrer. Das macht es attraktiver für alle.»
Bei geplanten acht Veranstaltungen muss man nun für die Nenngelder im Budget 1.200 Euro weniger einrechen. «Für ein Team, das mit zwei Mann antritt, kommt da richtig was zusammen», rechnet Karthin vor. «Das macht es für Neueinsteiger ein Stück weit interessanter.» An der aktuellen Liste der in der Klasse SuperNaked zugelassenen Motorräder wird noch gearbeitet. Verhandlungen über einen Einstieg in die Serie führt der Promoter MotorEvents aktuell noch mit dem Hersteller MV Agusta, dessen Motorräder dann die vorhandene Modell-Palette der Klasse SuperNaked entsprechend erweitern würden.

Kjel Karthin, der seinen ersten Platz aus dem Vorjahr in dieser Saison nicht verteidigen wird, hofft auf zahlreiche Neueinschreibungen. «Schon während der letzten Saison gab es viele Anfragen rund um die Klasse», bestätigt Karthin, der mit seinem Vater Detlef in Duisburg einen Zweirad- und Rennsportartikel-Handel betreibt. «Zu Beginn der letzten Saison war es für manche etwas knapp mit dem Einstieg. Doch ich gehe stark davon aus, dass für diese Saison, wo es sicher ist, dass es diese wieder Klasse gibt, ein paar Jungs zusammenkommen.»

«Auch bei uns im Laden spüren wir die steigende Resonanz auf die Motorräder aus der SuperNaked-Klasse, mehr als auf die vollverkleideten Mopeds. Wir haben im Vorjahr Teile dafür bis nach Spanien geliefert. Diese Motorräder sind aus meiner Sicht einfach näher am Kunden dran.» Los geht es mit der SUPERBIKE*IDM am letzten April-Wochenende, wenn sich die Piloten der zum offiziellen Auftakttraining auf dem Lausitzring treffen. Der Eintritt für die Fans ist während des Trainings vom 25. bis 27. April frei.

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