Neukirchner-Sieg mit Heimvorteil

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Neukirchner schied schon in der ersten Runde von Rennen eins mit einer dicken Rauchwolke aus. Der Superbike-WM-Pilot steuerte das Motorrad sofort an den Streckenrand. Nach 16 Runden sah Bastien Mackels als Sechster insgesamt, aber als erster Superstock-Fahrer im gemeinsam mit den Superbikes fahrenden Feld die schwarz-weiß-karierte Flagge. Dominik Vincon durfte nach ihm aufs Podium springen. Ihm wiederum folgte Didier Grams, der als Gastfahrer keine Punkte erhielt. Diese strich Daniel Sutter (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) ein, der als Vierter in der Superstock-Kategorie ankam.

Das zweite Rennen war eine Show von Max Neukirchner, der mit seiner Stocksport-Ducati selbst den Superbikern davon fuhr. Er hatte das Rennen auf seiner Heimstrecke im Griff. Mackels war zunächst in einen Sturz verwickelt, konnte mit der BMW S 1000 R aber weiterfahren und noch in die Punktränge kommen. Aufs Podium zu Neukirchner gesellte sich erneut Dominik Vincon als Zweiter. Von Mackels Sturz profitierte auch der derzeitige Gesamtzweite in der Superstock 1000, Daniel Sutter. Der Schweizer hielt sich auf dem Sachsenring sehr zurück und war froh, im zweiten Rennen als Dritter gewertet zu werden. Die Strecke war ihm noch nie auf den Leib geschnitten.

Max Neukirchner (0./1.): „Martin Bauer hat zu Beginn des zweiten Laufes mit dem Superbike richtig Betrieb gemacht. Ich konnte zehntelweise an ihn heranfahren. Dann habe ich aber noch etwas gewartet, bis ich im Omega in die Kurve gestochen bin und ihn überholt habe. Ich hatte schon lange gemerkt, dass ich schneller fahren konnte.“

Dominik Vincon (2./2.): „In den Rennen war das Motorrad wesentlich besser als im Training. Wir haben den Stoßdämpfer noch etwas verändert. Die Kleinigkeiten haben sich bemerkbar gemacht.“ 

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