Neue Piloten für die Moto3 Standard / Moto3 GP

moto3 fahrer 300Klettwitz, 23.12.2014

Namenhafte Teams der Motorsportszene stehen 2015 in der Moto3 Klasse am Start. Auch die Unterstützung aus Japan ist sicher.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen zeichnen sich in der neuen Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse weitere Fortschritte ab. HRC Honda Racing sichert mit der Abstellung Adi Stadlers als Projektbetreuer die volle Unterstützung der Moto3 in der SUPERBIKE*IDM. „Mit der Reaktivierung der Moto3 in Deutschland wird den jungen Talenten eine kostengünstige Basis für ihren weiteren Aufstieg geboten. Wir stehen voll und ganz hinter diesem Projekt, da es unverzichtbar ist auch in Mittel- und Nordeuropa ein funktionierendes Pendant zur spanischen FIM CEV Repsol International Championship zu etablieren“, sagt der Projektbetreuer.

Neben der Unterstützung von HRC wächst auch das Fahrerfeld der Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse zum Jahresende noch weiter an. Mit Matthias Meggle steigt ein weiterer erfolgreicher Pilot aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM in die Moto3 auf. Der Gesamtdritte im ADAC Junior Cup powered by KTM 2014 hat sich neben dem Sieger, Tim Georgi, einen Platz im Freudenberg Racing Team gesichert und ist wird zudem ab der kommenden Saison ebenso von der ADAC Stiftung Sport unterstützt.

„2015 geht Matthias mit uns in der neuen Honda Moto3 Standard Klasse an den Start“, berichtet Teamchef Carsten Freudenberg. „Sein Ziel sollten Top-5-Resultate sein und auf die eine oder andere Überraschung dürfen wir gespannt sein. Somit ist unser zweiter Fahrer perfekt. Mit Tim Georgi und Matthias Meggle haben wir zwei noch junge und sehr talentierte Nachwuchsfahrer im Team. Beide Fahrer werden von der ADAC Stiftung Sport gefördert, hier gilt ein großer Dank dem ADAC.“ In der Moto3 GP Klasse geht das Team mit Jonas Geitner an den Start.

Mit Philipp Freitag steht ein weiterer Pilot für die Saison 2015 fest. Der junge Pilot aus Buchholz in der Nordheide wird für das Team F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt in der Moto3 Standard Klasse antreten. Er steigt aus dem Moriwaki 250 Junior Cup auf, den er 2014 als bester Deutscher auf dem vierten Platz abschloss. „Die Moto3 in der SUPERBIKE*IDM kann ein Sprungbrett zur Moto3-WM sein und das ist mein großes Ziel“, sagte der 17-Jährige, der es kaum erwarten kann, die 48 PS starke Honda NSF 250 zu pilotieren. „Ich werde daher alles geben, um möglichst weit vorne dabei zu sein. Für meine 1,54 Meter Körpergröße ist diese Klasse ideal, um mein fahrerisches Niveau zu beweisen und weiterzuentwickeln.“

„Eine funktionierende Meisterschaft im eigenen Land, vor heimischem Publikum, ist natürlich für alle Beteiligten viel mehr wert“, freut sich Vater Alexander Freitag über die Entwicklung. „Das Konzept einer kostenreduzierten Standard-Klasse mit einheitlichen Motorrädern, die getrennt von der GP-Klasse mit offenen Motorrädern gewertet wird, sowie die Aussicht auf weitergehende Nachwuchsförderung gaben den Ausschlag für unsere Entscheidung“, begründet er abschließend.

© ADAC Motorsport

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