Nekvasil lässt nicht locker

Marco Nekvasil

Mit zwei weiteren Siegen in der SUPERBKE*IDM rückte Marco Nekvasil (Interwetten Racing by Fritze Tuning) dem Unternehmen Titelgewinn in der Superstock 1000-Klasse schon wieder ein Stück näher.

Im ersten Lauf kehrte Superstock 1000-Polesetter als Achter aus der ersten Runde zurück. Damit hatte der erst 17-jährige Österreicher einen Platz gut gemacht im 36 Personen starken Fahrerfeld. Dieses bestand aus Superbikern und Superstock 1000-Teilnehmern, die zwar gemeinsam an den Start gehen, aber getrennt gewertet werden. Am Ende des Rennens fand er sich der BMW S 1000 RR-Pilot wie zu Beginn  auf dem neunten Platz wieder.

Im zweiten Rennen schien Lucy Glöckner (Wilbers BMW Racing Team) den Herren in der Superstock 1000-Kategorie davonfahren zu wollen. Das hatte sie schon vor drei Wochen in Zolder getan – als erste Frau mit zwei Siegen in der Internationalen Deutschen Meisterschaft, doch in der siebten Runde war Nekvasil zur Stelle und überholte sie. Das Siegerpodium nach dem zweiten Lauf sah genauso aus wie nach dem ersten. Ganz oben stand Nekvasil, auf der einen Seite daneben Glöckner, auf der anderen Kawasaki-Pilot Alex Phillis (Weber-Diener Racing Team). Nekvasil führt die Meisterschaftswertung nun mit 136 Punkten vor Glöckner mit 110 Zählern und dem Niederländer Leon Bovee (Van Zon-Remeha-BMW) an.

Marco Nekvasil: „Im zweiten Lauf ging mein Start daneben und ich habe einige Plätze verloren. Deshalb wurde das Rennen zur Aufholjagd. Lucy Glöckner war Achte, dahinter fuhren zwei Superbiker, danach kam ich. Zur Halbzeit hatte ich mich endlich vorbeigebremst und konnte mich leicht absetzen. Ich versuche mit meiner Superstock-Maschine so gut wie möglich mit den Superbikern mitzuhalten.“

Lucy Glöckner: „Im ersten Lauf habe ich schon meine Felle davonschwimmen sehen. Ich habe mich nicht richtig wohlgefühlt, nachdem ich einen Highsider hatte. So etwas verunsichert. Im zweiten Rennen habe ich von Beginn an gepusht, deshalb war ich auch so weit vorn. Aber Marco ist schon eine harte Nuss. Ich habe ihn beobachtet – sein Kurvenspeed ist der reinste Wahnsinn.“

 

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