Maximalausbeute für Reiterberger

Zu schlagen war Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW, BMW S 1000 RR) am Wochenende weder im ersten noch im zweiten Rennen. Der Bayer dominierte die Läufe jeweils vor Max Neukirchner (Team Yamaha MGM, Yamaha YZF-R1M). Im zweiten Rennen konnte Neukirchner, in diesem Jahr mit neuem Team und neuem Motorrad unterwegs, besser mit Reiterberger mithalten, hatte aber noch Probleme am Kurvenaus- und -eingang. „Reiti hat das echt super gemacht. Ich wollte es nicht übertreiben und den zweiten Platz lieber sicher heimbringen“, sagte Neukirchner.

Während das Duo vorne Gas gab, folgte mit etwa fünf Sekunden Abstand zunächst Neukirchners Teamkollege Damian Cudlin. In der zehnten Runde musste sich der Australier dann von Titelverteidiger Xavi Forés (3C-Racing Team, Ducati 1199 Panigale R) geschlagen geben. Der Spanier holte wie schon im ersten Rennen den dritten Platz, hatte aber nach wie vor Abstimmungsprobleme mit dem neuen Motorrad. „Wir wollten es dieses Wochenende auf das Podium schaffen, das hat geklappt. Deshalb bin ich sehr zufrieden“, sagte Forés.

Markus Reiterberger freut sich indes über seinen Doppelsieg beim Saisonauftakt. „Ich bin erleichtert. Das Motorrad ist perfekt, die Pace um 6/10 pro Runde höher als im vergangenen Jahr. Aber ich denke, dass es noch schneller geht“, sagte Reiterberger.

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