Max Neukirchner gewinnt Samstags-Rennen

Auch wenn Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) in dieser Saison schon vier Siege eingefahren hat – von der Pole-Position startete der Bayer zum ersten Mal in diesem Jahr. Für das Rennen brachte ihm das zunächst wenig. Den Start gewannen die Ducati-Fahrer: Xavi Forés und Lorenzo Lanzi (beide 3C-Racing Team) führten das Feld in die erste Kurve. Doch schon in der ersten Runde erkämpfte sich Reiterberger die Führung zurück.
Max Neukirchner (Team Yamaha MGM) ging in der dritten Runde ebenfalls an den Ducati-Piloten vorbei und jagte Reiterberger hinterher. Im Gegensatz zu den vergangenen Rennen konnte sich der BMW-Pilot jedoch nicht absetzen – Neukirchner blieb an Reiterbergers Heck und ging in Runde fünf an ihm vorbei. Während sich die beiden einen harten aber fairen Fight um die Spitze lieferten, rückte Forés immer näher. Dem Ducati-Pilot fehlte am Ende jedoch der Speed um in den Kampf an der Spitze eingreifen zu können. Am Ende war es der dritte Platz, knapp vor Teamkollege Lorenzo Lanzi, und eine starke Vorstellung des Spaniers.
Im Kampf um die Führung behielt letztendlich Max Neukirchner die Oberhand und konnte bei seinem ersten SUPERBIKE*IDM-Sieg auf dem Lausitzring bis zum Zielstrich noch gut sechs Sekunden Vorsprung vor Reiterberger platzieren.

Max Neukirchner: „Das war ein richtig guter Fight. Mein Team hat einen super Job gemacht und mit dafür gesorgt, dass wir den ersten Sieg für Yamaha in Deutschland eingefahren haben. Jetzt bekomme ich eine Yamaha-Uhr, das hat mir Jörg Breitenfeld für den Sieg versprochen.“

Markus Reiterberger: „Das Motorrad lief das ganze Wochenende noch nicht so perfekt, heute aber schon. Den Ausschlag für den zweiten Platz haben dann vielleicht die Reifen gemacht, die habe ich gleich am Anfang ziemlich verschließen.“

Xavi Forés: „Ich denke, das war bislang mein bestes Rennen, ich bin näher an Markus und Max rangekommen. In der Mitte des Rennens war ich schnell unterwegs, später fiel es mir dann wieder schwerer, dranzubleiben und ich musste viel Risiko beim Bremsen eingehen.“

 

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