Marvin Fritz ist auf der Ideallinie zurück

14 LAU 2SSP Rennen6970

05-05-2014
Polesetter Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox) ließ sich in der SUPERBIKE*IDM auch am Sonntag nicht bremsen und fuhr mit zehn Sekunden Vorsprung zu einem mehr als klaren Start-Ziel-Sieg in der Klasse Supersport 600. Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) biss sich dahinter zwar die Zähne aus, musste sich aber vom Anfang bis zum Ende mit dem zweiten Platz arrangieren. Rang drei war dafür lange nicht geklärt. Stamms Teamkollege und Eidgenosse Christian von Gunten meldete über die Hälfte der 15-Runden-Distanz Ansprüche an, doch plötzlich zogen Tatu Lausletho (Team Suzuki Stoneline Mayer) und Lukas Trautmann (Freudenberg Racing Team) im Doppelpack an ihm vorbei. Lausletho, 2012 auf Yamaha Meister in der Supersport 600-Klasse und inzwischen beim Team Suzuki Stoneline Mayer unter Vertrag, blieb auf der einmal eingenommenen dritten Position standhaft und bescherte seiner Crew nach einer langen Durstrecke endlich wieder Glücksmomente.

Das zweite Suzuki-Aushängeschild, Vittorio Iannuzzo, der beim HPC Power Racing Team unter Vertrag ist, fuhr drei Runden vor Schluss an die Box. Der smarte Italiener war am Samstag im Zeittraining schwer gestürzt und seine GSX-R 600 musste über Nacht neu aufgebaut werden. Bei der Wiederinbetriebnahme fehlte es an Motorleistung.

Pech hatte die einzige Dame im Feld: Sarah Heide (Suzuki Laux ADAC Sachsen). Nach der guten Qualifikation auf Startplatz sieben, schoss die 25-jährige gleich in der ersten Rennrunde ins Abseits.

Der zweite Lauf des Tages endete mit den gleichen Herren und der gleichen Reihenfolge auf dem Siegerpodium wie am Vormittag, nur verlief der Weg dorthin komplett anders. Stamm lag einige Zeit in Führung, Fritz war zunächst nur Fünfter. Christian von Gunten (Kawasaki Schnock Team Shell Advance), Lukas Trautmann, Pepijn Bijsterbosch (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) und sein Teamkollege Stefan Kerschbaumer mischten bei der Punkteverteilung kräftig mit.

Marvin Fritz: „Drei Jahre war bei mir der Wurm drin, deshalb war ich zuletzt auch verkrampft unterwegs. Das ist nun völlig anders. Ich kann befreit fahren und muss mir nicht immer Gedanken machen, wie ich alles bezahlen soll, falls ich stürze.“

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