Markus Reiterberger mit Bestzeit bei den Superbikes

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Gegen Max Neukirchner war kein Kraut gewachsen. Der Superbike-WM-Fahrer hatte zwar nur eine Stocksport-Ducati unterm Hintern, war damit aber trotzdem schneller als anderen Konkurrenten in der gemischt fahrenden, aber getrennt gewerteten Superbike- und Superstock-Klasse.

Markus Reiterberger, der sich vor einer Woche auf dem Nürburgring als wilder Rookie gleich auf dem zwölften Platz im zweiten Rennen bei seinem Debüt in der Superbike-WM präsentierte, knüpfte an den Erfolg in der Eifel an, indem er sich auf dem Sachsenring direkt hinter Neukirchner in die Zeitenliste eintrug. Trotzdem wird „Reiti“ in den Rennen von der Pole Position starten. Weil bei Neukirchner die geforderten Reifenmepoletten fehlten, wurde er laut Reglement vier Plätze nach hinten versetzt. 

Neben dem 19-jährigen Reiterberger steht sein härtester Gegner im Kampf um die Meisterschaft, Damian Cudlin (RAC Racing), in der ersten Reihe. Den dritten Platz nimmt Martin Bauer auf der Ducati 1199 Panigale ein. Der MotoGP-Newcomer aus Österreich wurde vom Team 3C-Racing geordert, das Motorrad mit seinem enormen technischen Verständnis für den eigentlich als Einsatzfahrer gedachten Dario Giuseppetti weiter zu entwickeln. Bauer, 2011 zurückgetretener dreifacher IDM Superbike-Champion, ließ sich nicht lange darum bitten. Wann der im Frühjahr bei Trainingstagen in Spanien gestürzte Giuseppett in die SUPERBIKE*IDM zurückkehrt, ist jedoch weiterhin fraglich: Das 3C-Racing Team wollte die Ducati nach einem Roll-out und einem Training mit Bauer aber unbedingt schon einmal im Rennen zeigen, um auch beim deutschen Importeur Eindruck zu schinden. Die zweite Startreihe eröffnet Michael Ranseder (Honda Holzhauer Racing Promotion), neben dem nun Max Neukirchner und Titelverteidiger Erwan Nigon (Van Zon Remeha) stehen.

Das erste Superbike-Rennen findet am morgigen Sonntag um 11.30 Uhr statt. Das zweite wird um 15.15 Uhr gestartet. 

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