Mackels gewinnt Stocksport-Drama in letzter Runde

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Als Mackels bei den Superstock-Fahrern im ersten Rennen in Führung plötzlich ausrollte und die Box ansteuerte, änderte sich die ganze Situation schlagartig. Der bisher nahe Titelgewinn rückte wieder in die Ferne und Dauerrivale Daniel Sutter (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) hatte plötzlich die besseren Karten. Er kam hinter Dominik Vincon (BMW Stilgenbauer) ins Ziel und kassierte 20 Zähler. Mackels Team sah der Situation aber nicht tatenlos zu und reparierte das Bike in der Box in Windeseile. Mackels kehrte nach der Revision ins Feld zurück. Weil er zum Schluss die Mindestdistanz von 75 Prozent des Laufes zurückgelegt hatte, kam er auch noch in die Wertung und strich noch elf Punkte ein.

Im zweiten Rennen kam es – nachdem Dominik Vincon ausgefallen war – zum unmittelbaren Kopf-an-Kopf-Duell zwischen dem Belgier und dem Schweizer. Nicht nur auf dem Zeitenmonitor, sondern trotz des mit den Superbikes gemischt fahrendem Feldes auch auf der Strecke. Es ging hin und her. Fakt war: Wer von den beiden Fahrern zuerst das Ziel erreicht, ist Meister. Es war Mackels – mit einem Vorsprung von 0,164 Sekunden.                

Bastien Mackels (7./1.): „Im ersten Lauf hat die Elektronik nicht mitgespielt. Die Mechaniker haben an der Box blitzschnell Teile gewechselt, damit ich das Rennen wieder aufnehmen konnte. Im zweiten Lauf hatte ich zur Hälfte das Gefühl, es etwas ruhiger angehen zu können. Doch da hatte ich mich total geirrt. Daniel Sutter und ich hatten ständig Überholmanöver. Das war knapp.“

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