Kevin Wahr rockt den Sachsenring – In beiden Rennen Platz 1

news-2013-09-08-SSP Rennen2

Wie bereits im gestrigen ersten Rennen der Supersportler fuhren auch heute wieder Kevin Wahr (Yamaha) und Roman Stamm (Kawasaki)dem Rest des Feldes davon. Mit knapp zwei Sekunden Vorsprung entschied Wahr das Rennen für sich und holte sich den ersten Platz auf dem Podium. Stamm, der gestern noch zu kämpfen hatte, konnte mit einem überarbeiteten Fahrwerk im heutigen zweiten Rennen Wahrs Zeiten mithalten. Durch kleinere Fehler in den letzten Runden musste er sich jedoch mit einem zweiten Platz zufrieden geben.

Dicht auf den Fersen des Kawasaki-Piloten, mit einem Rückstand von nur drei hundertstel Sekunden, kämpfte sich Jan Bühn mit seiner Yamaha YZF-R6 auf Platz drei nach vorn.

Erst vier Sekunden später sah auch Markenkollege Luca Grünwald die schwarz/weiße Flagge. Stefan Kerschbaumer (ebenfalls Yamaha) kam als Fünfter ins Ziel.

Leon Bovee, der als Fünfter startete, fiel nach einem kurzweiligen Offroad-Ausritt auf den letzten Platz zurück und konnte schlussendlich nur noch als Dreizehnter das Rennen beenden.

Durch einen Motorschaden eines Superbike-Fahrers wurde im ersten Rennen der Superbike/Superstock 1000-Klasse die Fahrbahn mit Öl verschmutzt. Auf Grund der Zeitverzögerung durch das Reinigen der Strecke, musste das Supersport 600-Rennen um zwei Rennrunden verkürzt werden.

Kevin Wahr: „Sachsenring und Schleiz sind einfach meine Lieblingsstrecken. Mein Team und ich waren voll motiviert, das Motorrad haben wir super hinbekommen und im Grunde musste ich das Ding nur noch heimfahren. Allerdings war es heute anstrengender als gestern. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Roman mit meinen Zeiten mithalten kann.“

Roman Stamm: „Heute hatte ich einen besseren Speed als gestern, da wir am Fahrwerk einige Veränderungen vorgenommen haben. Zum Schluss habe ich noch zwei kleine Fehler gemacht. Ich habe zehn Punkte verschenkt, aber kann noch hundert Punkte holen, deshalb bin ich noch ganz relaxt.“

Jan Bühn: „Ich hatte einen problematischen Start und habe dadurch zu Beginn einige Plätze verloren. Die Pace war da, aber die zwei Runden weniger fehlten mir um an Roman ranzukommen. Egal, der Podestplatz ist wichtig.“

Related posts