Kerschbaumer fährt sensationelles Training

Für ihn war die Anreise zur SUPERBIKE*IDM dieses Mal keine allzu weite: Stefan Kerschbaumer (Leitwolf.cc Racing) kommt aus der Steiermark und musste an den Hungaroring circa 400 Kilometer zurücklegen. Einige Fans werden am Wochenende auflaufen, um den Österreicher anzufeuern.
Starke Leistungen brachte Kerschbaumer schon in den Freitagstrainings. Der Supersport 600-Vizemeister von 2013 und 2014 stieg in diesem Jahr in die Klasse Superstock 1000 auf, hatte aber so seine Startschwierigkeiten. Am Nürburgring rückte er mit zwei vierten Plätzen näher an die Spitze heran. Jetzt auf dem Hungaroring ist für ihn nicht nur ein Podiumsplatz in Reichweite: In den insgesamt vier Trainings fuhr er dreimal vorneweg und schaffte mit 1:49.437 Minuten eine sensationelle Zeit. Er war damit nicht nur Schnellster des Superstock 1000-Feldes – auch unter den Superbikern waren lediglich drei Fahrer schneller als er.
Gefährlich werden kann ihm Michal Filla (BMW Sikora Motorsport). Der Tscheche zeigte auf dem Hungaroring ebenfalls starke Trainingsleistungen und fuhr mit 1:49.880 Minuten die zweitbeste Zeit. Auch für Filla bedeutet dies die beste Leistung in dieser Saison.
Der Gesamtführende Mathieu Gines (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) hatte auf dem Hungaroring zunächst zu kämpfen. Erst im letzten Training fand der Franzose auf der Yamaha zur gewohnten Stärke zurück und fuhr mit 1:50.274 Minuten die drittbeste Trainingszeit.

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