Kein brauchbarer Test für die IDM in der Lausitz

003 Nigon 260

April-April, der weiß nicht, was er will. Zumindest am Osterwochenende traf das auf den Frühjahrstest der IDM auf dem Lausitzring zu. Die Maximal-Temperaturen betrugen am Freitag 6°C, hinzu blieb es die ganze Zeit bewölkt. Am Samstag herrschten gar nur Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und es gab vereinzelte Schneeflocken.

Bereits am Freitagnachmittag entschieden sich das Honda Holzhauer Racing Team mit Karl Muggeridge und Arne Tode, sowie das Technogym BMW Racing Team mit Michael Ranseder, die Segel zu streichen. Am Samstagvormittag war das Fahrerlager schon beträchtlich geschrumpft. Auch die Hertrampf-Truppe mit Dario Giuseppetti und Sascha Hommel trat die vorzeitige Heimreise an. Gegen Mittag hatte dann auch das Monster Yamaha Deutschland Team mit Matej Smrz und Luca Hansen den LKW bepackt.

„Das macht einfach keinen Sinn“, sagte Honda-Teamchef Jens Holzhauer. „Die Zeiten sind fernab der Pace und auch nur mit großem Risiko zu fahren.“ Ex-IDM SUPERBIKE-Champ Muggeridge kam auf eine 1:55er Zeit, rund 11 Sekunden hinter dem Trainingsschnellsten, Erwan Nigon aus Frankreich. Mit seiner BMW S 1000 RR des alpha Technik van Zon-Teams schaffte er eine 1:44,2 Minuten-Runde – rund vier Sekunden hinter der Pole-Zeit Giuseppettis aus dem Vorjahr.

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