Karthin mischt sich unter Supersport 600-Fahrer

„Ich habe mir Sarah Heide als Spielgefährtin gesucht“, sagte Suzuki-Fahrer Kjel Karthin vom Team KARTHIN MSB Suzuki nach dem Samstagsrennen.

Karthin musste in Zolder auf seinen schärfsten Konkurrenten Michael Galinski (Team Yamaha MGM, Yamaha MT-09) verzichten. Der Yamaha-Teamchef hatte seinen eigenen Start aufgrund der Tätigkeiten für das Team gecancelt. Für Karthin bedeutete dies, in der Klasse SuperNaked nahezu konkurrenzlos zu fahren. Einzig Udo Reichmann (Völpker NRT 48, Yamaha MT-09) fuhr in dem Feld bestehend aus Supersport 600 und SuperNaked auf einer Naked-Maschine mit. An Karthin konnte Reichmann bisher aber nicht herankommen.

Das Wilbers-BMW-Racing Team hatte angekündigt, die Slowakin Sandra Stammova ins Rennen zu schicken, auf dem Lausitzring testete sie bereits vor zwei Wochen auf der BMW R 1200 R. Als Stammova nun in Zolder noch nicht an den Start ging, suchte sich Karthin derweil eine andere Rivalin und fand sie in Sarah Heide. Diese hatte auf dem Lausitzring den dritten Platz in der Supersport 600 eingefahren. In Zolder lief es für die 27-Jährige jedoch nicht ganz rund. Das nutzte Karthin aus und zog an Heide vorbei. Es war das erste Mal, dass ein SuperNaked-Fahrer sich unter Supersport 600-Fahrer mischte. „Dass es im Regen so gut läuft, war absolut nicht vorhersehbar“, sagte Karthin im Anschluss an das Rennen. „Jetzt habe ich Blut geleckt. Im Regen ist auch gegen die Supersport 600-Fahrer was drin.“

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