Kane Burns: «Die SUPERBIKE*IDM ist cool»

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So wirklich prickelnd verlief der Einstieg in die SUPERBIKE*IDM für den Australier Kane Burns nicht. Er wird zwar in seiner Heimat als Talent gehandelt und wird im Management von Colin Stoner, Vater des MotoGP-Weltmeisters Casey Stoner, unterstützt, doch eine Kostprobe seines Könnens konnte der 19-Jährige noch nicht abgeben. Inzwischen hat er nach einem Sturz am Lausitzring und einer unverschuldeten Karambolage am Nürburgring körperlich angeschlagen die Heimreise angetreten. Bis zum nächsten Rennen der Superstock 600 gemeinsam mit seinem Team Suzuki Stoneline Mayer hat Burns bis Anfang Juli Zeit, sich zuhause zu regenerieren.

Mit Deutschland hat sich der Teenager vom anderen Ende der Welt schon ein wenig anfreunden können. Kurz vor dem Saisonauftakt hatte Burns den Vertrag im Suzuki-Team unterschrieben und war vom spätsommerlichen Australien ins kühle Passau gereist. «Kalt», so lautete das erste Resümee nach seiner Ankunft. «Aber ich wurde herzlich aufgenommen, das Team arbeitet sehr professionell und die SUPERBIKE*IDM ist cool.»
Die Suzuki GSX-R 600 kannte er bereits aus seiner Zeit in Australien. Dennoch war die Abstimmungsarbeit nicht leicht. «Die Regeln sind total anders», erklärt er. «In Australien darf man viel am Rahmen ändern, hier arbeitet man mehr mit Fahrwerk und Elektronik. Das ist wirklich sehr verschieden. Aber mir gefällt es hier in Deutschland gut. Dass Bayern etwas Besonderes ist, habe ich gleich zu Beginn gelernt. Das ist so ähnlich wie bei mir zuhause mit den Leuten aus Queensland.»

Für den jungen Fahrer war es ein großer Schritt, Freunde und Familie hinter sich zu lassen und Wochen wenn nicht sogar Monate von der Heimat weg zu sein. Auch seine Eltern sind beruflich stark eingebunden, dass sie jetzt nicht mit ihrem Junior um die Welt jetten können. In Australien war Burns über vier Jahre, seit er im Strassenrennsport unterwegs ist, im gleichen Team. Auch da muss er sich umstellen. «Im Frühjahr hatte ich noch eine Wild Card beim WM-Lauf in Australien», berichtet er. «Schon vorher war klar, dass ich weg muss, wenn aus meiner Motorsport-Karriere etwas werden soll. Wir hatten uns bereits in den USA und Japan umgeschaut, aber die SUPERBIKE*IDM war die einzige Möglichkeit, sofort in die Serie einzusteigen. Das war für mich eine gute Option.»

Nach seiner Verletzung vom Lausitzring, die vor allem die Bänder am unteren Rücken und die Hüfte betraf, schlug er sich beim Nürburgring-Events gut. Trotz Schmerzen legte er jedes Training zu. Im Rennen hatte er sich schon bis auf den achten Platz vorgearbeitet, als ihn eine Schlag von rechts traf und ihn ins Aus beförderte. Ein Konkurrent war zu spät auf der Bremse und hatte Burns touchiert. Die Angelegenheit regelten die beiden gleich im Anschluss beim gemeinsamen Besuch im Medical Center. «Alles geklärt», meinte Burns anschließend. «So etwas kann im Rennsport eben passieren. Obwohl er an meinem Körper keine schlechtere Stelle hätte treffen können.»

Inzwischen ist Burns zuhause angekommen. Dort wird er sich die nötige Ruhe gönnen, um im Juli bei der SUPERBIKE*IDM frisch erholt und top-motiviert wieder am Start zu stehen.

 

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