IDM Supersport – alle News vom Schleizer Dreieck

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IDM Supersport – Marc Moser: „Der Sieg war hart für Kopf und Körper“

Nachdem Marc Moser schon im ersten IDM Supersport-Lauf, mit Platz zwei, eine Podestplatz feiern konnte, legte der Yamaha-Pilot im zweiten Rennen noch eins drauf und sicherte sich seinen zweiten IDM-Sieg.

Den besten Start machten Daniel Sutter und der Polesetter David Linortner unter sich aus. Nach der ersten Runde führte Linortner und Sutter griff Ende der Start und Zielgeraden beherzt an. Doch der Schweizer hatte sich verbremst und musste leicht aufs Grün ausweichen, so dass die hinterher fahrenden Piloten Marc Moser, Kevin Wahr und Roman Raschle durch schlüpfen konnten.

Durch den Erfolg am Vortag beflügelt übernahm schließlich Marc Moser an die Spitzenposition und drehte eine schnelle Rundenzeit nach der anderen. Der Dieburger konnte sich sogar etwas von seinen Konkurrenten absetzten.

Der Pechvogel vom Samstagsrennen David Linortner musste erneut mit Technik-Problemen kämpfen und konnte das Tempo an der Spitze nicht mitgehen. Der Österreicher verlor Platz für Platz und musste sich am Schluss mit Platz sechs zufrieden geben.

Unterdessen hatte sich Daniel Sutter nach seinem kleinen Fauxpas wieder auf Platz zwei geschoben und machte sich auf die direkte Verfolgung von Marc Moser.
In den letzten Runden sollte es an der Spitze noch einmal richtig spannend werden. Moser und Sutter trennten zwar immer plus-minus eine Sekunde, aber der Schweizer haute gegen Ende eine Granatenrunde hin nach der nächsten. Sutter kam noch bis auf 0,3 Sekunden an Moser heran, doch nach 19 Runden kam die schwarz-weiß-karierte Flagge und Marc Moser gewann sein zweiten IDM-Rennen. „Das Rennen war hart für Kopf und Körper“, sagte ein überglücklicher Sieger nach der Siegerehrung.

Platz zwei ging an Daniel Sutter, Kevin Wahr komplettierte erneut das IDM Supersport-Podium. Der derzeit Führende in der Gesamtwertung Tatu Lauslehto kam als Vierter ins Ziel.

IDM Supersport – Daniel Sutter sichert sich vierten Saisonsieg

260 SutterBei hochsommerlichen Temperaturen wurde das Samstags-Rennen der IDM Supersport gestartet. David Linortner, der von der Pole Position in den ersten Lauf ging, erwischte den besten Start. Nach der ersten Runde kam er mit 0,8 Sekunden Vorsprung zurück, gefolgt von Roman Raschle, Daniel Sutter und Marc Moser. In den ersten Umläufen sah es so aus, als könne sich der Österreicher von seinen Konkurrenten absetzen, doch dann drehte Daniel Sutter eine schnelle Runde nach der nächsten. In der sechsten Runde war es dann so weit und Sutter bremste sich an Linortner vorbei. Auch Marc Moser zog gewaltig am Gasgriff und konnte sich schließlich auch an dem Österreicher vorbei bremsen.

In den folgenden Runden wuchsen die Abstände der drei Spitzenpiloten, so dass die Positionen gefestigt schienen. Aber Marc Moser wollte es wissen. Nach seiner persönlich besten Trainingsposition war nun der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Allerdings so ganz kam er an Sutter nicht mehr heran. Der Schweizer ließ sich seinen vierten Sieg in dieser Saison nicht mehr aus den Händen nehmen.
Hinter dem Schweizer kam Marc Moser überglücklich ins Ziel und freute sich über seinen ersten Podestplatz ausgelassen.

Der Pechvogel des Tages war David Linortner. Von Pole Position aus ins Rennen gegangen, lag der junge Österreicher aussichtsreich auf Platz drei. Zwar drohte von hinten Gefahr mit Namen Kevin Wahr, doch es sollte für „Lino“ noch schlimmer kommen. In der vorletzten Runde rollte er mit defekter Yamaha aus und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Kevin Wahr rutschte so auf Platz drei vor und komplettierte das erste Podium des Tages.
Hinter Wahr kamen der Führende der Gesamtwertung Tatu Lauslehto, Jaroslav Cerny und Dominic Schmitter ins Ziel.

IDM Supersport – David Linortner fährt auf Pole Position

260 David-LinortnerFast hätte sich der Kampf um die schnellste Rundenzeit und damit die beste Ausgangsposition für das IDM Supersport-Rennen am Schleizer Dreieck bereits im ersten Training am Vormittag entschieden. Lediglich David Linortner konnte im zweiten Qualifying seine Zeit verbessern und startet von der Pole Position.

In den frühen Morgenstunden war es noch Marc Moser der die Zop-Zeit fuhr. Dem Yamaha-Piloten scheint die Naturrennstrecke zu liegen, denn mit dem zweiten Platz, fuhr Moser sein bestes Trainingsergebnis in dieser Saison ein. Der Kawasaki-Pilot Daniel Sutter fuhr die dritt-schnellste Zeit. Roman Raschle, der dieses Rennen mal wieder selbst mit angreift, komplettiert die erste Startreihe.

Von den Spitzenpiloten konnte nur der Pole Setter Linortner am Nachmittag ein Achtungszeichen setzen, auch in der zweiten Startreihe blieb die Reihenfolge vom Vormittag unverändert. Jan Bühn und Jaroslav Cerny fuhren auf die Plätze fünf und sechs.

Der derzeit Führende in der Gesamtwertung Tatu Lauslehto kam lediglich als Trainings-Siebenter ins Ziel. Für die perfekte Abstimmung kam der Finne immer wieder in die Box und wechselte häufig die Reifen. Daniel Puffe fuhr im zweiten Training nur drei Runden und komplettiert die zweite Startreihe.

Der Lokalmatador Thomas Walther wechselte kurz vor seinem Heimrennen Team und Motorradmarke. Nach enttäuschenden Resultaten in der ersten Saisonhälfte entschied sich der Schleizer das Team Suzuki Laux zu verlassen und geht nun mit eine Yamaha auf Platz 14 an den Start.

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