IDM Sidecar: Alle News vom Hockenheimring

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IDM Sidecar: Neuer Sieger und Tränen auf dem Podium

Das letzte IDM Sidecar-Rennen endete mit einem neuen Saisonsieger und einem tränen-reichen Abschied.

Da die amtierenden Meister Pekka Päivärinta und Adolf Hänni beim WM-Lauf am letzten Wochenende schwer verunglückten und der Beifahrer Hänni dabei schwer verletzt wurde, mussten sie auf das Saisonfinale verzichten. Aber die Meisterschaftskrone hatte sich das Finnisch-Schweizer-Team bereits am Sachsenring gesichert.

Den Start gewann der Zweitschnellsten im Training Michael Grabmüller und Axel Kölsch. Lediglich Kurt Hock und Enrico Becker konnten folgen. Bereits zu den Drittplatzierten André Kretzer und Enrico Roick wuchs schnell eine Lücke von über zehn Sekunden.

An der Spitze bauten Grabmüller/Kölsch den Vorsprung auf ca. 4 Sekunden aus und hielten ihn konstant bis ins Ziel. „Das war heute unser Rennen. Wir haben zwei Jahre die Kawasaki entwickelt, allerdings hatten wir 2012 extrem viel Pech. Schon am Sachsenring konnten wir aufs Podium fahren, was für uns wie ein Sieg war. Das wir die Saison mit einem ersten Platz beenden, ist sehr versöhnlich“, freute sich Michael Grabmüller.

Als Zweite kamen Kurt Hock und Enrico Becker ins Ziel, vor André Kretzer und Enrico Roick. Richtig Pech im Rennen hatten hingegen Stefan Kiser und Sandro Micheletto. Die Gaststarter fuhren im Training auf Platz vier, fielen aber im Rennen mit Problemen auf Rang acht zurück.

Bei der Meisterehrung gab es dann Gänsehaut-Feeling pur. Der verletzte Adolf Hänni hatte sich am Samstag selber aus dem Krankenhaus entlassen und war zum Hockenheimring gereist. Mit mehrfach gebrochenem Bein nahm der Schweizer seinen Siegerpokal im Rollstuhl entgegen und sorgte bei vielen Fans für feuchte Augen. Besonders als er seinen Rücktritt von der IDM bekanntgab. Denn das Sidecar-Urgestein zählt zu den Lieblingen im Fahrerlager.

IDM Sidecar – Pole Position für Vizemeister Hock/Becker

12 08 SC Hock 280pxDas Training bei den IDM Sidecar fand ohne die amtierenden Meister Pekka Päivärinta und Adolf Hänni in Hockenheim statt. Denn beim WM-Finale in Le Mans hatte das Gespann einen folgenschweren Unfall, bei dem Adolf Hänni schwer verletzt wurde. Da aber die IDM Meisterschaft bereits zu Gunsten von Päivärinta/Hänni entschieden ist, verzichtete auch der Finne auf den Start in Hockenheim.

Im ersten Zeittraining sah es bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge so aus, als könnten Michael Grabmüller und Axel Kölsch sich die provisorische Pole Position sichern. Doch während bereits die meisten Gespanne in der Box standen, drehten Kurt Hock und Enrico Becker die schnellste Runde, so zu sagen in allerletzter Sekunde.

André Kretzer und Enrico Roick komplettierten die erste Startreihe.

Im zweiten Zeittraining am Nachmittag sollte es keine Veränderung unter den ersten drei Gespannen geben. Lediglich auf Platz vier hatten sich die Gaststarter Josef Sattler und Stefan Trautner geschoben.

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