Hock und Becker gewinnen Sprintrennen-Premiere der Sidecars

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Für Sidecar-Fahrer und -Fans ist es gleichermaßen eine Neuheit: das Sprintrennen am Samstagnachmittag. Damit dürfen nun auch die Sidecars im Rahmen der SUPERBIKE*IDM zweimal an den Rennstart gehen. In dem sechs Runden langen Lauf wird die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag ermittelt.

Kurt Hock und Enrico Becker gingen dabei von der Pole Position ins Rennen. Doch wider Erwarten kamen sie nicht als Führende in die erste Kurve, sondern nur auf Platz zwei. André Kretzer hatte zu früh am Gasgriff gedreht und so einen Frühstart fabriziert, der anschließend mit einer Zeitstrafe geahndet wurde. Wenige Meter nach dem Start war auch für Dieter Eilers und Michael Prudlik das Rennen gelaufen, mit einem technischen Defekt mussten sie ihr Gespann noch in der ersten Runden abstellen.

Bereits in der zweiten Kurve hatten Hock/Becker sich an den Frühstartern Kretzer/Lehnertz wieder vorbei geschoben und gaben die Führung bis zum Rennende auch nicht mehr aus der Hand. Die Vizemeister sicherten sich damit den Premieren-Sieg im Sprintwettbewerb der SUPERBIKE*IDM. Das Gespann von André Kretzer kam direkt dahinter ins Ziel, wurde durch die Zeitstrafe allerdings nur als Sechster gewertet.

So komplettierten Mike Roscher und Uwe Neubert sowie Peter Schröder und Manuel Hirschi das Podium.

Hock/Becker: „Es war gut! Ich war von dem Frühstart von André sehr überrascht. Er hat so früh gezuckt, da bin ich richtig erschrocken. In der zweiten Kurve hatten wir ihn dann und konnten das Rennen bestimmen.“

Roscher/Neubert: „Wir sind absolut happy. Letztes Jahr hatten wir so viel Pech. Außerdem sind wir noch etwas erkältet und hatten schon wegen der Kondition leichte bedenken. Aber die Saison fängt gut an.“

Schröder/Hirschi: „Wir sind sehr zufrieden. Es ist schon ein witziges Gefühl als Vierter ins Ziel zu kommen und doch auf dem Podium stehen zu dürfen.“

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