Hock/Becker wie schon im Sprintrennen nicht zu schlagen

SC Rennen300

Das Duo Kurt Hock und Enrico Becker dominierte das Saisonauftakt-Wochenende der Sidecars auf dem Lausitzring. Wie schon im Sprintrennen am Samstag hatten auch im Hauptrennen am heutigen Sonntag (21. April) die anderen Teams keine Chance gegen das Gespann. Bereits wenige Meter nach dem Start verfügten die beiden über einige Längen Vorsprung, nach einer Runde waren es sogar schon 3,4 Sekunden.

Nach vier Runden war der Vorsprung bereits auf über zehn Sekunden angewachsen. Im sechsten Umlauf begannen die Führenden mit der ersten Überrundung. Hinter Hock/Becker entbrannte ein spannender Zweikampf zwischen André Kretzer/Jens Lehnertz und Mike Roscher/Uwe Neubert, die den Start komplett verschlafen hatten. Lange glaubten Kretzer/Lehnertz Platz zwei sicher zu haben, doch in der vorletzten Runde griffen Roscher/Neubert an und überholten. Aber auch sie freuten sich zu früh. In der letzten Runde wurde es noch einmal spannend, das Gespann von André Kretzer griff noch einmal an und eroberte Platz zwei zurück.

Hock/Becker: „Ich hatte ausnahmsweise mal einen super Start, an den Rest erinnere ich mich nicht mehr“, scherzte ein gut aufgelegter Kurt Hock. „Stimmt, ich war selber überrascht wie zügig es vorwärts ging“, pflichtete Enrico Becker bei.

Kretzer/Lehnertz: „Das war ein harter Kampf. Der Lausitzring ist ein sehr anspruchsvoller Kurs für Fahrer und Beifahrer. Außerdem hatten wir leichte Probleme mit der Bremse. Nachdem uns Roscher /Neubert überholt hatten, konnten wir in der letzten Kurve noch einmal kontern und den zweiten Platz zurückholen.“

Roscher/Neubert: „Den Start habe ich völlig verschlafen, ich bin halt ein alter Mann. Das Rennen ging sehr an die Substanz. Wir beide waren gesundheitlich sehr angeschlagen und müssen uns jetzt erst einmal auskurieren. Die Distanz war schon hart.“

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