Heimsieg für Hartog

Edgar Pons stand überraschenderweise nicht am Grid des Supersport 600-Feldes. Noch am Vormittag ließ der Spanier verlauten, dass er trotz seines Sturzes während des ersten Qualifikationslaufs starten wolle. Kurzfristig entschied er sich dazu, das Rennen, das für ihn ein Trainingslauf auf dem WM-Kurs sein sollte, lieber ausfallen zu lassen. Auf die Pole-Position rückte Local Hero Rob Hartog, der hochmotiviert war, seine Leistung aus den Trainings nun auch im Rennen abzuliefern. Den besten Start erwischte Jasha Huber (Kawasaki Schnock Team Motorex). Er fuhr von der sechsten Position vor auf die zwei und reihte sich hinter Hartog ein. Auf ihn folgten Marco Nekvasil (LSG Racing) und Tatu Lauslehto (Team Suzuki Stoneline-Mayer). Der schwedische Gaststarter Alexander Lundh, der hinter Lauslehto an fünfter Stelle lag, stürzte in der vierten Runde. Nekvasil und Lauslehto gingen an Huber vorbei, doch der ließ zumindest Lauslehto bald wieder hinter sich. Während sich Nekvasil vorne absetzte, bildeten Huber und Lauslehto eine Kampftruppe, zu der sich bald auch Jan Bühn (Team Räth-Romero-Yamaha) gesellte. In der siebten Runde konnte Bühn an Lauslehto vorbei auf die vierte Position gehen, in der elften Runde ging Bühn auch an Huber vorbei. Der Schweizer konnte das Tempo plötzlich nicht mehr mitgehen und fiel zurück auf den fünften Rang. Es siegte Rob Hartog, der an der Spitze ein einsames Rennen fuhr, vor Marco Nekvasil, Jan Bühn und Tatu Lauslehto. In der Meisterschaft führt weiterhin Lauslehto mit 243 Punkten vor Bühn (235 Punkte) und Christian Stange (193 Punkte).

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