Gürck-Wechselberger ganz vorne

In das Rennen der Sidecars gingen Kretzer-Lehnertz (MSC Freier Grund e.V. im ADAC, F1 LCR Sidecar) als klare Favoriten. „Im vergangenen Jahr hatten wir jedes Wochenende Probleme, irgendwas hat immer nicht gepasst. In dieser Saison war schon die Vorbereitung professioneller. Jetzt wollen wir den Titel zurück“, sagte Jens Lehnertz nach dem erfolgreichen Training vom Freitag. Nachdem sich das Team Sattler-Hölzlwimmer durch den Ausfall des Beifahrers Stefan Trautner neu formiert hatte, lagen Kretzer-Lehnertz im Qualifying klar an erster Stelle. Dennoch musste sich das Team beim Rennen schon in der fünften Runde aufgrund eines elektronischen Defekts geschlagen geben. „Wir sind von einem Sieg ausgegangen. Aber es läuft eben nie so, wie man es sich vorstellt“, sagte Fahrer André Kretzer enttäuscht.

Gut lief es für Gürck-Wechselberger (Polizei Sport Verein Wels Gürck Racing, LCR BMW), die den Lauf nach einer souveränen Leistung gewannen. „Wir sind einfach nur super glücklich“, sagte Gürck. Auf den zweiten Platz kamen Roscher-Burkard (BMW Motorrad France, Team Penz13). Glücklich über den dritten Platz waren Sattler-Hölzlwimmer. „Wir konnten uns auf konstante Rundenzeiten von 1:51 Minuten einfahren“, sagte der amtierende Meister. Seinem verletzten Partner ginge es laut Sattler den Umständen entsprechend gut.

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