Gines fährt dritten Saisonsieg in Folge ein

Zweimal Zweiter, zweimal Erster – die Bilanz von Superstock 1000-Pilot Mathieu Gines (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) in der Klasse Superstock 1000 konnte sich bereits vor diesem Wochenende sehen lassen. Am Lausitzring startete er nun von Position sieben des Gesamt-Starterfeld und von der zweitbesten Superstock 1000-Position ins Rennen.

Den besten Startplatz der Superstock 1000-Fahrer sicherte sich in der Superpole zuvor Max Fritzsch. Für das 18-jährige Nachwuchstalent lief es bislang noch nicht ganz rund, somit sorgte seine Leistung in den Qualifyings sowie in der Superpole für Aufsehen. Im Rennen konnte er Mathieu Gines aber nicht lange hinter sich lassen, der Franzose übernahm in der dritten Runde die Führung der Superstock 1000-Piloten.

Die stets starke Konkurrenz ließ auch in Form von Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Motorex) nicht lange auf sich warten. Der Schweizer kämpfte sich vom zehnten Gesamt-Startplatz an seinen Kontrahenten Gines und Fritzsch vorbei an die Spitze.

Hinter dem Führungs-Trio machte Yamaha-Pilot Lukas Trautmann (Freudenberg Racing Team) ordentlich Druck. Der Salzburger war aufgrund seines Abschlusses an der Handelsschule für Leistungssport erst am Freitagabend in die Lausitz gereist und musste beide Trainingsläufe sausen lassen. Der 18. Startplatz im Rennen war die Folge und somit hatte Trautmann ein hartes Stück Arbeit, sich wieder an die Spitze des Feldes heranzukämpfen. Boden gutmachen konnte er vor allem durch das späte Bremsen. In der 13. Runde ging er an Max Fritzsch und Chris Burri (Kawasaki Schnock Team Motorex) vorbei und sicherte sich einen Podiumsplatz.

Vorne lieferten sich Gines und Stamm einen fairen Kampf auf Augenhöhe mit ständigen Positionswechseln. Am Ende war es Mathieu Gines, der sich durchsetzen konnte und als Erster des Superstock 1000-Feldes über die Ziellinie fuhr. Roman Stamm lag gut eine Sekunde hinter ihm zurück, an dritter Stelle konnte sich Trautmann vor Fritzsch behaupten.

Mathieu Gines: „Es war ein hartes Rennen und ein enger Fight mit Roman. Ich hatte zwei sehr gute letzte Runden, das hat den Unterschied gemacht.“
Roman Stamm: „Mathieu war am Schluss zu schnell. Er hat das Rennen besser gefahren und somit verdient gewonnen. Trotzdem haben wir einen riesen Schritt gemacht, das Motorrad fühlt sich viel besser an als noch beim ersten Rennen in der Lausitz.“
Lukas Trautmann: „Mir haben die zwei Trainingseinheiten gefehlt, wir hatten noch etwas Probleme mit dem Bike. Den Start habe ich dann auch noch vollkommen verkackt. Dafür hatte ich beim Bremsen im Kurveneingang mehr Vertrauen.“

 

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