Forés wird seiner Rolle als Titelfavorit gerecht

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Der Superbike-Meister des Jahres 2014 heißt Xavi Forés. Der Spanier vom 3C-Racing Team machte auf der Ducati 1199 Panigale R den Triumph im ersten Lauf beim Finale der SUPERBIKE*IDM in Hockenheim klar, auch wenn Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) vor ihm ins Ziel kam.

Markus Reiterberger kam am besten vom Start weg, doch Xavi Forés übernahm schnell das Zepter. Reiti klebte allerdings förmlich am Hinterrad des Spaniers. Dessen Teamkollege Lorenzo Lanzi musste sich nach fünf Runden als Dritter schon eine Sekunde hinter den beiden Spitzenreitern anstellen.

Für Forés war klar: Falls er im Rennen vor seinem Teamkollegen Max Neukirchner an vorderer Position beenden würde, wäre ihm der Titel sicher. Gerne hätte er das Wochenende mit einem Sieg gekrönt. Reiterberger suchte aber immer wieder eine Lücke zum Angreifen. Weil Forés kein Risiko eingehen musste, gab er sich in der zehnten Runde geschlagen. Reiterberger gewann das Rennen vor dem Spanier, der aber als Zweiter den Meistertitel in der Königsklasse des deutschen Motorradstraßenrennsports holte. Neukirchner wurde Dritter des Rennens, nachdem Lorenzo Lanzi (3C-Racing Team) auf dieser Position gestürzt war.

Leon Camier, der normalerweise in der MotoGP zu Hause ist, aber als Gastfahrer beim Hockenheim-Finale der Star im Wilbers-BMW-Team war, kam als Sechster ins Ziel und war damit einen Platz besser als Kollege Stefan Nebel, der seine Abschiedsvorstellung im Team gab.

Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) kam nach seiner fünffachen Sturzorgie vor einer Woche auf dem Lausitzring wieder einmal im Ziel an und wurde als Fünfter abgewunken.

Pünktlich vor dem zweiten Superbike-Lauf  am Nachmittag begann es zu regnen. Forés kam wieder als Erster aus dem ersten Umlauf zurück, gefolgt von Reiterberger, Neukirchner, Lanzi, Mackels, Smrz und Camier. Smrz stürzte in der fünften Runde. In der 14. Runde ging Lanzi erstmals im Gerangel der vier schnellsten Fahrer in Führung und bleib auch bis zum Ende vorn. Das Rennen wurde in der 15. Runde wegen des sintflutartigen Regens vorzeitig abgebrochen. Zur Wertung kam die zuvor komplett zurückgelegte Runde. Das bedeutete: Lanzi gewinnt vor Forés und Reiterberger. Max Neukirchner wurde damit Vizemeister in der Klasse Superbike und Markus Reiterberger Dritter.

Xavi Forés: „Ich bin absolut glücklich, dass ich den Siegerpokal in den Händen halten kann. Zum Saisonbeginn auf dem Lausitzring wusste ich noch nicht richtig, was auf mich in der SUPERBIKE*IDM zukommt. Nach dem ersten Sieg habe ich aber hart daran gearbeitet, auch den Titel zu gewinnen. Er bedeutet mir viel. Ich habe viel erlebt in diesem Jahr. Die Organisation der SUPERBIKE*IDM hat mir gefallen und ich habe auch neue Freunde wie Matej Smrz und Marco Nekvasil gefunden.“

 

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