Finnische Hymne nach dem zweiten Rennen

Jan Bühn startete wie schon in Rennen 1 von der Pole-Position in das Sonntags-Rennen der Klasse Supersport 600. Den besten Start hatte aber der Youngster Christian Stange (HPC-Power Suzuki Racing), der von Position drei an die Spitze preschte. Auch Sarah Heide (Team Suzuki Laux ADAC Sachsen) kam super ins Rennen und bog von Startposition sechs auf zwei vor. Dahinter reihten sich Jan Bühn (Team Räth-Romero-Yamaha), Jasha Huber (Kawasaki Schnock Team Motorex), Rafael Neuner (LSG Racing, Kawasaki) und Tatu Lauslehto (Team Suzuki Stoneline-Mayer) ein.

Doch Heide konnte das Tempo nicht ganz mitgehen. Sie wurde zunächst von Bühn, später von Huber und Lauslehto überholt. Während Stange und Bühn sich einen Kampf um die Spitze lieferten, fuhr dahinter das Vierergespann Huber, Lauslehto, Heide und Neuner dicht hintereinander her. Huber und Lauslehto rückten dann in der sechsten Runde wieder näher an die Spitze heran. In der siebten Runde bot sich Lauslehto die Gelegenheit und er schob sich an Huber vorbei auf Position drei. Stange, Bühn und Lauslehto fuhren etwa mit einer halben Sekunde Abstand zueinander vorne weg. Huber folgte ihnen mit 1,8 Sekunden Rückstand, ließ sich aber nicht ganz abschütteln.

Für den Führenden Christian Stange war der Sieg dann in der zwölften Runde gelaufen, als er das Feld nach einem Ausflug ins Kiesbett nur noch von hinten sah und schließlich als Vierzehnter ins Ziel rollte. Lauslehto zog an Bühn vorbei und übernahm die Führung. Huber klemmte sich dran, nur ein Podiumsplatz war dem Schweizer offenbar nicht genug. In der vorletzten Runde nutzte Huber die Überrundungen und ging an Bühn vorbei. Es gewann Lauslehto vor Huber, Bühn, Heide und Neuner.

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