Erster Sieg für Sattler/Neubert

An diesem Wochenende läuft es bei Josef Sattler und Uwe Neubert (Sattler Motorsport) richtig rund – zum ersten Mal in dieser Saison. Denn gleich beim ersten Rennwochenende in der Lausitz verletzte sich Sattlers Beifahrer und er musste auf Partnersuche gehen. In Zolder wurde bei einer Kollision das Fahrgestell so stark beschädigt, dass Sattler zunächst gar nicht sicher war, ob er aufgrund der hohen Reparaturkosten überhaupt weiterfahren würde. Auf dem Nürburgring standen Sattler/Neubert wieder am Start, konnten aber aufgrund eines Wasserleitungsbruchs nicht punkten. Jetzt kommt es für das ambitionierte Team umso mehr auf die Ergebnisse am Hungaroring an.

Die Trainings-Sessions waren verheißungsvoll, Sattler/Neubert dominierten durchwegs. Da war es nur die logische Konsequenz, dass es auch im Rennen endlich mit dem Sieg klappen sollte. Von der Pole-Position gestartet, mussten sie sich jedoch schon auf der Startgeraden von Gürck/Wechselberger (Polizeisportverein Wels Gürck Racing) überholen lassen, die nach einem – wie Manfred Wechselberger sagte – „Bombenstart“ von der dritten Position nach vorne schossen und das Feld in die erste Runde führten. Zwei Runden lang blieben sie Spitzenreiter, ehe Sattler/Neubert nach zwei starken Attacken sauber vorbeizogen. „Das war ein Überholmanöver wie aus dem Lehrbuch“, sagte Gürck später anerkennend.

Noch gab er sich Sattler aber nicht geschlagen. Immer wieder versuchten die Meisterschaftsführenden, an den amtierenden Champion heranzufahren. In der letzten Runde wurde es dann nochmal richtig knapp. Sattler/Neubert hatten ihre Reifen so gut wie verheizt, konnten den Sieg aber sicher heimfahren. „Die Strecke ist super für Gespanne geeignet und die flüssigen, langgezogenen Kurven machen Spaß“, sagte Josef Sattler glücklich. „Mit Gürck/Wechselberger haben wir uns einen tollen Zweikampf geliefert und konnten in den technischen Passagen Boden gut machen.“ Auch Uwe Neubert war nach dem Sieg sehr zufrieden. „Sepp fährt sehr rund und sauber und es geht schön schnell. Das macht Spaß.“ Auf Platz zwei landeten Uwe Gürck und Manfred Wechselberger vor Mike Roscher und Anna Burkard (RSC Roscher/Burkhard).

Related posts