Ducati-Doppelsieg zum Einstand

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Die blau-weiße BMW von Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) stand auf der Pole Position. Daneben hatten sich die Ducati-Fahrer Xavi Forés und Lokalmatador Max Neukirchner (3C-Racing Team) auf der Panigale 1199 R aufgereiht. Dem Spanier gelang in Lauf eins ein Blitzstart. Er stach als Erster in die erste Kurve ein und setzte sich mit Neukirchner und Reiterberger im Schlepptau auch schon nach dem ersten Umlauf deutlich vom Verfolgerfeld ab, das von Michael Ranseder (HRP Honda), Erwan Nigon (HPC-Power Suzuki Racing Team) und Bastien Mackels (Van Zon-Remeha-BMW) angeführt wurde. Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) hatte sich in gewohnt forscher Fahrweise mit einer wilden Offroad-Einlage bereits kurzfristig ins Abseits begeben und hetzte dem Feld hinterher.

Zur Halbzeit der 16-Runden-Distanz hatte sich Forés an der Spitze bereits einen Vorsprung von 3,4 Sekunden auf Neukirchner und Titelverteidiger Reiterberger erarbeitet. Weiter hinten in den Top Ten spielte sich derweil ein spannendes Duell zwischen BMW HP4-Pilot Stefan Nebel (Wilbers-BMW Racing Team) und Superstock 1000-Fahrer Marco Nekvasil auf der BMW S 1000 RR ab. Der 17-jährige Nekvasil war am Samstag der Einzige gewesen, der sich mit einem Superstock-Motorrad für die Superpole hatte qualifizieren können. Nun traf er mit seinen Superbike-Rivalen auf Grund des gemeinsam gestarteten, allerdings separat gewerteten Zwei-Klassen-Feldes, wieder unmittelbar aufeinander.

Nach 26 Minuten und 33 Sekunden war der erste Superbike-Lauf in der Saison 2014 Geschichte. Forés siegte vor seinem Teamkollegen Neukirchner. Markus Reiterberger wurde Dritter und musste mit reichlich zwei Sekunden Rückstand leicht Federn lassen.

Erwan Nigon schnappte sich elf Sekunden weiter hinten auf der langen Geraden vor dem Ziel noch Michael Ranseder. Und wo war Matej Smrz? Der Tscheche hatte es im 29 Teilnehmer starken Feld wahrhaftig geschafft, sich von ganz hinten bis auf den zehnten Platz in der Superbike-Klasse vorzuarbeiten.

Im zweiten Lauf des Tages gelang Reiterberger der beste Start, nur nach zwei Runden hatte sich schon wieder Xavi Forés vor ihm platziert. Max Neukirchner gelang das nicht so einfach. Vielmehr lieferte er sich mit Reiterberger einen Schlagabtausch der Extra-Klasse. Der Ausgang des Rennens wurde erst in der allerletzten Kurve entschieden. Reiterberger und Neukirchner bogen gemeinsam nebeneinander ein. Der Sachse war einen klitzekleinen Tick später auf der Bremse. Das war der Knackpunkt, um die ursprüngliche Ordnung auf dem Siegerpodest aufrecht zu erhalten.

Yamaha, Honda, Suzuki und Kawasaki müssen derzeit noch kleinere Brötchen backen.

Max Neukirchner: „Das war ein echt harter Fight. Mein Hinterradreifen ist völlig am Ende.“

Markus Reiterberger: „Es ist ein tolles Gefühl, mit den Ducati-Fahrern mithalten zu können, wenn auch derzeit als Einziger. Wir haben nach dem ersten Rennen noch ein paar Dämpfungseinstellungen am Motorrad ausprobiert, in der Hoffnung unsere harten Reifen noch besser zum Arbeiten zu bringen. Wie man sieht, hat es funktioniert.“

 

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