Doppelsieg von Reiterberger

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Zum ersten Mal in der Saison blieb Ducati an einem Wochenende sieglos. Dafür räumte Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) vor 58.000 Zuschauern im Rahmen der DTM maximal ab.

Markus Reiterberger ist nach Damian Cudlin (Weber-Diener Racing Team, Kawasaki) der zweite Mann des Jahres, dem es gelang, die Ducati-Armada zu schlagen. Auf dem Lausitzring fuhr der Titelverteidiger im Rahmenprogramm der DTM zu einem grandiosen Doppelsieg. Im ersten Lauf hätte er theoretisch noch von Xavi Forés (3C-Racing Team) abgefangen werden könne, doch der Spanier blieb in einem Pulk überrundeter Fahrer stecken, an dem Reiterberger in einem Zug vorbeigeflogen war. Im zweiten Lauf verloren die Ducati-Jungs den Reifenpoker.

Mit den Plätzen 5 und 4 blieb Bastien Mackels (Van Zon-Remeha-BMW) zwar wieder im Schatten seines Teamkollegen Markus Reiterberger, doch der Belgier bewies damit einmal mehr seine steigende Leistungskurve. Damian Cudlin kam in beiden Läufen direkt hinter ihm ins Ziel.

Erwan Nigon (HPC-Power Suzuki Racing Team) belegte einen siebten Platz. Im zweiten Rennen fuhr der Franzose mit Bremsproblemen an die Box. Da er nicht um den Titel fährt, ging er kein unnötiges Risiko auf der Strecke ein. In Hockenheim wird er fehlen. Nigon ist dann wieder in der Langstrecken-WM am Start, die zeitgleich in Magny-Cours stattfindet. Pechvogel des Wochenendes war Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland). Der Tscheche schlug sich mit einer Erkältung herum und stürzte satte fünf Mal.

Für seinen Landsmann Jan Halbich, der als Ersatz für den verabschiedeten Michael Ranseder bei HRP Honda startete, war der SUPERBIKE*IDM-Einsatz schon im ersten Training beendet. Ebenfalls nach einem Sturz wurde ihm ein gebrochenes Steißbein diagnostiziert. Er wird die Verletzung aber vom Hausarzt noch genau untersuchen lassen und hofft auf eine Rückkehr zum Finale in Hockenheim am kommenden Wochenende.

Markus Reiterberger: „Endlich habe ich es geschafft, die Ducati-Jungs zu besiegen. Ich war schon so oft dran, aber es hat vorher nie geklappt. Heute habe ich mich sogar im Regen richtig wohlgefühlt und den habe ich sonst nie gemocht. Es war zwar ganz schön glatt auf der Strecke beim Beschleunigen und ich bin immer am Limit gefahren, doch nie so, dass ich in Sturzgefahr war.“

 

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