Doppelsieg für Yamaha-Team

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Pepijn Bijsterbosch (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) war der große Gewinner des Tages. Dem Niederlänger gelang auf der Yamaha ein Doppelsieg auf seiner Heimstrecke.

Das Team Langenscheidt by Fast Bike Service triumphierte in Assen gleich doppelt. Pepijn Bijsterbosch und der Österreicher Stefan Kerschbaumer wurden zweimal als Erster beziehungsweise Zweiter gewertet. Ihr Bonus: Sie hatten vor einer Woche auf der gleichen Strecke schon an den Rennen zur Niederländischen Meisterschaft teilgenommen.

Im ersten der zwei ausgetragenen Läufe hatte zunächst Gastfahrer Wayne Tessels (Suzuki) die Führung übernommen. Mit Florian Alt (Freudenberg Racing Team) ließ sich im fünften Umlauf der nächste Gast ganz vorne blicken. Dem 18-jährigen ging in der zehnten Runde aber die Strecke aus. Er musste einen Riesenbogen machen, doch der Fahrfehler hatte Folgen: in Runde 11 rollte Alt mit einem Reifendefekt an die Box.

Bijsterbosch und Kerschbaumer führten das Feld nun in die letzten Umläufe, wobei Bijsterbosch der Sieg vor seinem Teamkollegen nicht mehr zu nehmen war. Dritter wurde der Gesamt-Führende Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) aus der Schweiz.

Die Freude über den Podiumsplatz hielt bei Stamm nicht lange an. Im Startgewühl des zweiten Laufes wurde er von Bijsterbosch ins Abseits befördert. Stamm zerrte die Kawasaki wieder aus dem Dreck, aber das Feld war weg und sein Rennen war eine einzige Aufholjagd. Lohn der Mühe: Punkte für Rang 8. Währenddessen hatte sich aber sein größter Widersacher in der Meisterschaft, Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox), nach vorn gearbeitet. Der Gundelsheimer wurde als Dritter gewertet. Dadurch ist der Titelkampf wieder zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Stamm und Fritz geworden. Beide trennen nur vier Punkte voneinander.

Der Sieger des Rennens, Florian Alt (Freudenberg Racing Team), erhielt als Gastfahrer keine Punkte.
Florian Alt: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim meinen SUPERBIKE*IDM-Gaststart gewinnen kann, denn die ersten fünf Supersport-Fahrer sind verdammt schnell. Mir hat es Spaß gemacht, hier meine alten Bekannten wieder zu treffen. Die SUPERBIKE*IDM ist im Vergleich zur Spanischen Meisterschaft sehr familiär.“

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