Der Sprung in die Weltmeisterschaft

Florian Alt und Marcel Schrötter wissen: Ohne funktionierende Moto3 Klasse haben es deutsche Talente noch schwerer.

Der Deutsche 125ccm Meister aus 2012, Florian Alt, startet 2015 in der Moto2-Weltmeisterschaft. „Die IDM hat mir riesig geholfen, hierher zu kommen. Mein Deutscher Titel zusammen mit dem Red Bull MotoGP Rookies Cup war mein Sprung in die Weltmeisterschaft. Ich kann nur sagen, dass es das Beste ist, was man machen kann“, beteuert er.

Alt erklärt weiter: „Die Moto3 ist nicht kostspielig und sogar noch viel günstiger als früher bei uns. Die Voraussetzungen sind super, es fehlt leider einfach der Nachwuchs.“ Außerdem weiß der IodaRacing Fahrer, wie wichtig die Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse in Deutschland ist. „Schließlich kommt von dort der Nachwuchs“, sagt er.

„Da lernt man fahren“, so Alt, der die Entwicklungen in Deutschland in den letzten Jahren im Blick behielt. „In der Moto3 bekommst du einfach mit, wie man den Speed hält und den Schwung mitnimmt, den man mehr oder weniger in allen Klassen braucht. Es ist schade, dass es nicht auf Anhieb so bergauf geht, wie sich das alle erhofft haben, aber ich würde mich freuen, wenn da noch mehr kommt.“

Marcel Schrötter teilt die Meinung seines heutigen Moto2-Konkurrenten. „Ich denke, die Moto3 ist in der Superbike*IDM die wichtigste Klasse für die Zukunft. Das ist der einzige Weg, sich in Richtung Weltmeisterschaft zu orientieren“, sagt der Deutsche 125ccm Meister aus 2008 und 2009.

„Die Moto3 ist der beste Einstieg. In Spanien ist es genauso, dort kommen auch alle aus der Moto3. Viele GP Teams haben in der spanischen Meisterschaft ihr eigenes Team und fördern die jeweiligen Fahrer dann bis hin zur WM. So sollte es bei uns auch sein“, schildert Schrötter seine Idealvorstellungen. „Die Moto3 ist eine wichtige Klasse, um die jungen Leute weiterzubringen.“

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