Der Regenmann

Eigentlich sollte man meinen, dass Australier mit Regen nicht viel am Hut haben. Bei Damian Cudlin ist das nicht der Fall. Er mag Regen, was er heute auf dem Circuit Zolder wieder unter Beweis gestellt hat.

In der Superpole-Session mit den besten neun Fahrern aus beiden Qualifyings sicherte sich Cudlin mit einer Zeit von 1:43.097 Minuten die Pole-Position für die beiden Rennen am Sonntag. „Im Regen habe ich ein wirklich gutes Gefühl. Nur im Trockenen haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns, da bin ich einen kleinen Schritt hintendran“, sagte Cudlin.

Den Start von Position zwei sicherte sich derweil Teamkollege Max Neukirchner mit einer Superpole-Zeit von 1:44.019 Minuten. Neukirchner startete beim Saisonauftakt in der Lausitz von der Eins – die Pole-Position wird damit im Yamaha-Team weitergereicht.

Mit einer Rundenzeit von 1:44.951 Minuten konnte Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW, BMW S 1000 RR) den dritten Startplatz erkämpfen. Ändert sich das Wetter, kann morgen aber schon wieder alles anders aussehen. Denn Reiterberger, der mit zwei Siegen aus zwei Rennen die Gesamtwertung anführt, liegt der belgische Kurs. „Zolder ist eine Bremserstrecke, da sind wir mit der BMW gut aufgestellt. Dann gibt es viele Geraden, wo es auf den Top-Speed ankommt – aber auch da sind wir gut dabei“, sagte Reiterberger. Doch Gegenwind ist ihm sicher – nicht zuletzt vom Regenmann.

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