„Der Lausitzring ist doch nicht wellig“

Zwei junge Schwedinnen fuhren am Wochenende ihr erstes Rennen in der Klasse Moto3 der SUPERBIKE*IDM. Am Lausitzring trafen Johanna Innerfors (20) und Anna Adbring (18) zum ersten Mal auf ihren neuen Riders Coach: Die ehemalige GP-Fahrerin Katja Poensgen wird die Newcomerinnen ab sofort unterstützen. Teamchef Patrik Bengtsson von KOAN event racing verpflichtete Poensgen erst vor einigen Wochen und komplettierte damit sein Frauenpower-Team. Wir trafen die beiden Rennfahrerinnen am Lausitzring.

Es ist Euer erstes Jahr bei der SUPERBIKE*IDM. Was habt Ihr Euch vorgenommen?
Johanna: Ich will in einem internationalen Starterfeld zeigen, was ich in Schweden gelernt habe. Hier kann ich sehr viel dazulernen, um noch schneller zu werden.
Anna: Ich nehme mir vor, vor allem in den Kurven noch mehr Speed zu bekommen.

Was haltet Ihr von Eurem ersten Rennwochenende auf dem Lausitzring?
Anna: Ich mag die Strecke total.
Johanna: Ich weiß gar nicht, was die Jungs haben. Der Lausitzring ist doch nicht wellig. Im Vergleich mit den Rennstrecken in Schweden, ist das hier richtig flach.

Was könnt Ihr von Katja Poensgen lernen?
Anna: Es ist mehr eine Sache des Denkens als des Fahrens. Von Katja können wir lernen, wie wir uns mental auf die Rennen einstellen und wie wir uns noch sicherer fühlen können. Nur so werden wir letztlich auch schneller.
Johanna: Sie ist selbst Rennen gefahren und weiß, auf welche Besonderheiten es als Mädchen ankommt.

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