Behind the Scenes: SUPERBIKE*IDM Grid-Girls

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Bei den Rennen zur SUPERBIKE*IDM gibt es nicht nur tolle Motorräder zu sehen, sondern in der Regel auch das eine oder andere tolle Mädchen. Als Grid-Girl muss man aber mehr drauf haben, als nur hübsch sein und einen Schirm halten können. Die Grid-Girls in der SUPERBIKE*IDM sind allerdings keine namenlosen Mädels von einer Agentur, sondern werden direkt im Fahrerlager rekrutiert. Der Vorteil: Die Mädels kennen sich aus und wissen, wie es auf und neben der Rennstrecke läuft.
Eine von ihnen ist Lea. Die Blondine erzählt, was man als Grid-Girl so alles zu tun hat.

Wie kommt man zu dem Job?
Ich war schon vorher bei einem Rennteam mit dabei. Mein Papa ist Mechaniker bei Rafael Neuner, der in der Superstock 600-Klasse fährt. Mich hat dann Helmut Wegscheider vom SUPERBIKE*IDM-Promoter MotorEvents angesprochen. Ich war ja am Anfang nicht so dafür. Aber meine Eltern fanden es okay. Ausserdem fand ich die Klamotten gut. Die Klamotten der Grid-Girls in der WM haben etwas wenig Stoff. Das hätte ich nicht anzogen.

Was gehört alles zu deinen Aufgaben?
Den ganzen Tag Lächeln kann anstrengend werden. Aber wenn man es gerne tut, kommt es ganz automatisch. Wir sind bei der Startaufstellung dabei oder der Siegerehrung. Ausserdem machen wir viele Fotos mit den Fans im Fahrerlager. Da ist man den ganzen Tag beschäftigt.

Der schlimmste Anmachspruch?
Sprüche sind mir eigentlich egal. Manche Fans kommen einem arg nah, wenn sie ein Foto machen wollen. Das ist aber eine absolute Ausnahme. Beim Motorsportfestival am Lausitzring, wo auch die DTM mit dabei war, war in der Richtung allerdings auch mehr los.

Bei welchem Fahrer stehst du in der Startaufstellung?
Mit Fahrern direkt haben wir als SUPERBIKE*IDM-Grid-Girls nichts zu tun. Wir sind ja für die Serie allgemein zuständig. Aber bei einem Fahrer stehen, ist auch nichts anderes.

Lernt man da auch schon mal einen kennen?
Direkt ansprechen tut einen da keiner. Es kommt schon mal vor, dass man eine Freundschaftsanfrage über Facebook bekommt. Aber die Fahrer wollen eh lieber Rennen fahren als Mädchen anbaggern.

Wie geht man mit zudringlichen Fans um?
Man will nicht wirklich was sagen. Man schiebt sie dann einfach ein wenig zur Seite und dann merken die das schon.

Möchtest Du das auch mal international machen?
Im Moment nicht. Der SUPERBIKE*IDM-Job macht Spaß, aber geplant war das ja nicht. So richtig professionell möchte ich das nicht machen. Das wäre mir glaub zu heftig. Klar kommt man rum und es wäre ein guter Nebenverdienst. Aber jetzt muss ich das nicht machen. Ich gehe ja noch drei Jahre auf die Schule.

Kann man mit dem Job in der SUPERBIKE*IDM was verdienen?
Nicht viel. Eher ein gutes Taschengeld.

Was gefällt Dir an dGrid-Girls Autogrammstundeer SUPERBIKE*IDM?
Ich kenne mich gut aus. Mein Papa ist früher selber gefahren und ich bin quasi an der Rennstrecke aufgewachsen. Dann hat man das schon irgendwie im Blut und versteht auch besser, was so los ist.

Fährst Du selber Motorrad?
Ich habe den Moped-Führerschein und fahre eine Vespa.

Wem drückst Du besonders die Daumen?
Eigentlich nur Rafael Neuner, weil eben mein Papa bei dem schraubt.

 

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