Aufstieg statt Ausstieg?

Mathieu Gines und sein Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service unter der Leitung von Daniel Rauh haben in dieser Saison alles richtig gemacht. Der 26-jährige Franzose, der seine erste Saison in der SUPERBIKE*IDM bestritt, startete in jedes Rennen perfekt vorbereitet und räumte am Ende den Gesamtsieg in der stark besetzten Superstock 1000-Klasse ab. „Das ist einfach perfekt. Ich bin in die SUPERBIKE*IDM gekommen, um die Strecken kennenzulernen und vielleicht unter die besten fünf zu fahren. Und jetzt stehe ich hier als Sieger. Das ist so unglaublich. Mir fehlen die Worte“, sagte Gines beim Finale auf dem Hockenheimring.

Trotz des Erfolgs war sich Teamchef Daniel Rauh zunächst nicht sicher, ob er aufgrund der Kosten und des Aufwands im nächsten Jahr erneut mit seiner Truppe antreten würde. Gines verriet beim Finale, dass er aber nichts lieber täte, als mit seinem Team weiterzuarbeiten. „Ich will nächstes Jahr hier weiterfahren, am liebsten in der Superbike-Klasse. Mein Team ist für mich mittlerweile wie eine Familie, aber es ist noch nicht entschieden, ob sie weitermachen“, sagte Gines noch vergangene Woche.

Jetzt sieht es ganz danach aus, als ob der Wunsch des Franzosen kein Traum bleiben müsste. „Das Interesse an unserem Team ist seit dem Titelgewinn immens“, sagt Teamchef Daniel Rauh. „Jetzt prüfen wir gerade, ob wir vielleicht doch mit Mathieu in die Klasse Superbike aufsteigen können. Mein Herz hängt am Rennsport. Aber ich möchte mir die Klasse Superbike nur leisten, wenn das Paket stimmt.“ Positive Signale kommen seitens der bisherigen Sponsoren, die hinter der Konstellation Rauh/Gines stehen und wohl auch in der kommenden Saison mit an Bord wären.

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