Antweiler greift an – Van den Broeck gewinnt in Zolder

news 2013-05-11 Rennen2SSP 600x400

Der Belgier Wim van den Broeck (Yamaha) setzte sich bereits in der dritten Runde vor das führende Feld mit Kevin Wahr (Yamaha), Roman Stamm (Kawasaki) und Jed Metcher (Suzuki) und gab bis zum Schluss seine Führungsposition nicht mehr ab. Jed Metcher, der von Position zehn startete, konnte sich schnell einen Platz in den vorderen Rängen erkämpfen und erfuhr sich somit den zweiten Platz auf dem Siegertreppchen. Nachdem sich Kevin Wahr vom Team RS Wahr ERC gestern kurz vor Schluss durch ein missglücktes Bremsmanöver selbst auf den fünften Platz brachte, kam er heute als Dritter über die Ziellinie. Roman Stamm vom Schnock Team Shell Advance legte noch einen ausgezeichneten Start hin und dennoch reichte es diesmal nur für den undankbaren vierten Platz.

Leon Bovee (Yamaha), der Sieger des ersten Supersport Rennens auf der Strecke im belgischen Zolder, fiel bereits zu Beginn auf einen Platz in den hinteren Rängen ab und landete letztendlich auf dem zehnten Platz. Auch für den gestrigen Zweitplatzierten, Jan Bühn vom Freudenberg Racing Team, fiel das Endergebnis des zweiten Rennens eher ernüchternd aus. Er musste sich mit Platz 13 zufrieden geben.

Absoluter Durchstarter des Tages war der Deutsche Manou Antweiler auf seiner Yamaha, der aufgrund einer anderen Reifenstrategie vom letzten Platz mit mehreren Bestzeitrunden auf Rang fünf vorschnellte und Luca Grünwald (Yamaha) auf der Zielgeraden mit 0,046 Sekunden Vorsprung abfing.

Wim van den Broeck: „Ich bin ziemlich stark im Regen, das sah ich bereits im Training. Deshalb hoffte ich bis zuletzt, dass es nass sein wird. Daraufhin zogen wir härtere Regenreifen drauf. Für mich war es ein leichtes Rennen. Ich bin sehr glücklich!“

Jed Metcher: „Ich habe meine Reifen ausgetauscht, da die Streckenverhältnisse auf Grund der Nässe ziemlich schwierig waren. Das war eine gute Entscheidung. Ich habe einen guten Job gemacht und bin wirklich mehr als glücklich.“

Kevin Wahr: „Für mich war das Rennen anfangs eher schwierig, da es sehr nass war und ich nicht merkte, ob es abtrocknet. Meine Reifen wollte ich schonen. Ich ging ein höheres Risiko ein, da Jed nicht um die Meisterschaft fährt. Das Rennen war o.k., aber nicht der Knaller.“

Related posts