Alt beim Comeback nicht zu toppen

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Die Gäste Florian Alt und Wayne Tessels heizten den Supersport 600-Fahrern in Assen gehörig ein. Stefan Kerschbaumer (Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) ließ sich nicht unterkriegen und blieb im Zeittraining nur acht Hundertstel hinter Polesetter Alt (Freudenberg Racing Team).

Florian Alt ist ein alter Bekannter im Freudenberg-Team. Er holte für die Sachsen 2012 den letzten vergebenen Titel in der 125 ccm-Klasse. 2014 fährt er in der Spanischen Moto2-Meisterschaft. Weil diese gerade Sommerpause macht und Alt die freie Zeit nicht ohne Rennen verstreichen lassen will, gab er sein SUPERBIKE*IDM-Comeback auf der freien Freudenberg-Yamaha in der Supersport-Klasse. Mit Erfolg. Seine Rundenzeit von 1:40,793 min war nicht zu toppen. Der Nümbrechter war im Vorfeld zwei Tage in Oschersleben testen.

Gastfahrer Wayne Tessels kennt den Circuit van Drenthe als Einheimischer aus dem Eff-Eff und wird morgen neben Alt als Zweiter in der Startaufstellung stehen. Für die dritte Position in der ersten Startreihe qualifizierte sich Stefan Kerschbaumer (Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) auf der Yamaha. Er nahm vor einer Woche schon an den Rennen zur Niederländischen Meisterschaft auf der Strecke teil. Die zweite Startriehe eröffnen Tabellen-Spitzenreiter Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) und Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox, Yamaha).

Stefan Kerschbaumer: „Im ersten Training war die Bremse am Motorrad kaputt, aber im zweiten lief alles glatt. Der Wind war zwar ziemlich stark, aber die Bedingungen waren für alle Fahrer gleich. Ich bin Dritter in der Startaufstellung. Weil vor mir nur Gastfahrer stehen, die ohnehin außer der Wertung am Rennen teilnehmen, stehen meine Chancen, morgen aufs Podium zu kommen und viele Punkte zu sammeln, recht gut.“

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