10 Fragen an Markus Reiterberger

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Am 17. Februar beginnt für Markus Reiterberger in Sachen Motorsport ein neuer Lebensabschnitt. Denn dann besteigt er das Flugzeug in Richtung Australien, wo die Superbike-WM in ihre Saison startet.

 

Im Vorjahr holte der 21-jährige Bayer den Titel in der SUPERBIKE*IDM schon zum zweiten Mal, glänzte bei Wild-Card-Einsätzen in der Superbike-Weltmeisterschaft und hat inzwischen einen Vertrag für die komplette WM-Saison in der Tasche. 2016 wird Reiterberger der erste deutsche Stammfahrer in der Superbike-WM seit Max Neukirchner sein. Er startet für das italienische Althea-Team, das nach der Saison 2015 von Ducati zu BMW wechselte. Sein Teamkollege ist der Spanier Jordi Torres.

 

Bevor es für Reiterberger ans Koffer packen für seine erste Übersee-Reise der Saison 2016 geht, beantwortet er für die Leser der SUPERBIKE*IDM noch zehn Fragen:

1.    Lampenfieber?
Bei der IDM war ich es ja schon alles gewohnt und war vor den Rennen nicht mehr sonderlich aufgeregt. Bei der neuen Meisterschaft wird das jetzt schon ein bisschen anders. Aber eher freudig. So kurz vor dem Start in einen WM-Lauf wird’s einem da schon ein wenig schummrig. Aber es ist ein schönes Gefühl.

2.    IDM-Titelkandidat?
Max Neukirchner. Ich wüsste nicht, wer ihn schlagen soll.

3.    WM-Lauf am Lausitzring?
Heimrennen mit vielen Fans und hoffentlich einem Top-Ergebnis.

4.    Werner Daemen?
Freund, Manager und ehemaliger Rennfahrer. Er ist einer der wichtigsten Personen für mich und er hat mich in den letzten Jahren gut vorangebracht. Wir wachsen immer mehr zusammen. Neben der Strecke ist es mit Werner immer entspannt und lustig. Als Chef an der Rennstrecke ist er schon manchmal streng. Aber das hat dann auch seinen Grund, das passt schon. Er wird mich jetzt auch zu den ersten Rennen in Übersee begleiten.

5.    Übersee-Trip?
Das ist eine riesen Freude. Endlich sehe ich mal was von der Weltgeschichte. Ich kenne Japan und die USA. Aber in Australien zu fahren war schon immer mein Ziel. Zwischen dem Test und dem ersten Rennen dort haben wir zwei, drei Tage Zeit, um uns ein wenig umzuschauen. Dann fliege ich eventuell gleich weiter zum nächsten Rennen nach Thailand und verbringe die sechstägige Pause dort.

6.    Die beste Strecke?
Das ist ganz einfach. Schleiz. Mit dem Kurs bin ich wirklich eng verbunden und es ist die geilste Strecke überhaupt. Es war immer mein Heimrennen, mit vielen Fans und vielen begeisterten Zuschauern.

7.    Fan-Club?
Ein schönes Thema. Sechs meiner besten Spezies machen das seit April letzten Jahres. Momentan sind wir noch in der Aufbauphase. Die Jungs sind so alt wie ich und für uns sind viele Dinge neu, zum Beispiel wie man einen Verein gründet. Aber die Jungs sind echt fleissig und demnächst haben wir unsere erste grosse Versammlung.

8.    Blond oder braun?
Das macht nix, ist beides gut.

9.    Schweinsbraten mit Knödel?
Ist unser bayrisches Nationalgericht. Aber ich steh mehr auf Gyros. Oder das italienische Essen in meinem neuen Team. Ein Traum. Aber trotz des leckeren Essens bin ich inzwischen zwei Kilo leichter. Ich mache viel Konditionstraining, da verbrennt man einiges.

10.    Drei Wünsche?
Natürlich Gesundheit und dass alles unfallfrei abläuft. Erfolg in der Weltmeisterschaft zu haben wäre schon cool. Und eines Tages Weltmeister werden, das wäre mein Traum.

 

 

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